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Ich warte nicht länger auf Hollywood-Romantik

Das Hoffen und Bangen auf große Liebesgesten führt in eine Sackgasse. beziehungsweise-Autorin Christiane Mieth steht auf Romantik, die echt ist und nicht verkitscht wie in Filmen. Das Warten auf vermeintliche Liebesbeweise verhindert nämlich den Blick aufs Wesentliche

In Filmen ist es mit der Liebe immer so einfach. Der Mann lernt für seine Angebetete mal eben in ein paar Tagen Portugiesisch und reist zu Weihnachten zu ihr, um ihr einen Hochzeitsantrag zu machen. Kein Problem! Oder er klingelt die ganze Nachbarschaft durch, um zu der richtigen Adresse seiner Angebeteten zu gelangen. Ein Kinderspiel! Da hagelt es große Liebesgesten.

Aber im echten Leben? Liebesfilme sind ja schön und gut (und ich bin ein Riesenfan von Liebesfilmen, ich kenne sie alle!). Aber es ist gefährlich, sie als Maßstab dafür zu nehmen, was Liebe ist. Oder dafür, ob der Partner mich wirklich liebt.

Große Liebesgesten in meinem Leben

Ich krame einmal in meinem Gedächtnis nach einer großen Liebesgeste in meinem Leben. Ich habe einmal ein gebasteltes Fotoalbum bekommen. Also kein digitales Fotobuch, sondern ein Do-it-yourself-Album mit Stickern und lauter Andenken wie Kinokarten und so. Süß, ne? Aber jetzt auch kein Heißluftballon oder Dinner am Strand mit Fackeln oder eine Überraschungsreise nach Paris. Und ehrlich gesagt kenne ich auch keine Paare mit Liebesgesten in dieser Größenordnung.

Warum nicht? Weil es verdammt teuer und aufwändig ist! Die in den Liebesfilmen müssen doch Kohle ohne Ende haben. Und auch zeitlich ist das zum Teil total unrealistisch: Als ob Hugh Grant am Weihnachtsabend mal eben eine ewig lange Straße Haus für Haus durchklingelt und dann schon fünf Minuten später bei seiner Angebeteten landet, die zufällig gerade auf dem Sprung ist – aber ach, gerade noch einmal Glück gehabt! Ist klar.

Romantik geht auch ohne große Gesten

Nichts ist verkehrt daran, einfach zu Hause ein paar Teelichter anzuzünden statt Fackeln am Strand. Ein Post-it mit einer Liebesbotschaft ist zwar keine Flaschenpost, aber die Botschaft ist dieselbe. Ein Wochenendtrip an der Nordsee mag Paris nicht gleichkommen, aber romantisch ist es trotzdem. Romantische Liebesbeweise können auf einer Million verschiedenen Wegen übermittelt werden. Dafür braucht es keine großen Gesten.

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Über den Autor/die Autorin

Christiane Mieth

Christiane Mieth liebt es, in Düsseldorf durch die Straßen zu ziehen und Menschen zu beobachten. In ihrem Blog Mieth me! schreibt sie Geschichten über alles, was ihr dabei begegnet, über Menschen und Freundschaften, das Leben und natürlich auch die Liebe.