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Ich bin hochsensibel. Was heißt das für die Liebe und meinen Partner?

Hochsensible Menschen sind täglich mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, im Alltag wie in der Liebe. Und es verlangt viel Verständnis vom Partner. Ein persönlicher Erfahrungsbericht einer Betroffenen

Es hat lang gedauert, bis ich einen Namen für mein Anderssein, die Überempfindlichkeit, die Überforderung in für andere banalen Situationen gefunden habe. Ich finde oft alles zu laut, zu grell, zu schrill, zu hart und zu nervig. In den letzten Jahren haben alle Puzzleteilchen dieses Gesamtbild ergeben: Ich bin hochsensibel. Zuvor dachte ich wirklich, irgendwas sei nicht richtig bei mir. Reize, oder Kleinigkeiten, die andere nicht oder nur am Rande wahrnehmen, sind für mich mitunter unerträglich. Wirklich, es gibt Dinge, die halte ich nicht aus! Hochsensible Menschen haben eine sehr niedrige Reizschwelle, da uns der Filter fehlt, störende Reize auszublenden oder weniger intensiv wahrzunehmen. Ob eine zu laut telefonierende Kollegin oder das Geklapper von Jalousien am geöffneten Fenster.

Das Zusammenleben mit einem Partner ist dadurch enorm erschwert. Der Partner bekommt die Überreizung mit – und muss sie leider mit aushalten. Mich in diesen Situationen aushalten. Und mich trotzdem lieben und respektieren. Sich nicht kritisiert fühlen. Und das ist gar nicht so einfach, wie es sich anhört.

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Über den Autor/die Autorin

Tina

Tina ist 35 und lebt in Norddeutschland. Da ihre langjährige Beziehung vor kurzem gescheitert ist (das hatte andere Gründe als die Hochsensibilität), ist sie kinderloser Single und entdeckt das Leben als solcher gerade für sich.