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Was uns in schlechten Beziehungen hält

Warum verharren manche Menschen in Beziehungen, die ihnen nicht gut tun? Warum bleiben sie mit einem Partner zusammen, der sie verletzt, der sie betrügt, der sie anlügt oder ausnutzt? Paartherapeutin Juliette Boisson nennt drei mögliche Gründe, die zum Bleiben veranlassen, obwohl man vielleicht besser gehen sollte

In einer Beziehung sind die Partner sich manchmal ganz nah und verbunden, manchmal wünschen sie sich mehr Freiraum. Solche Schwankungen sind normal. Aber oft stimmt die Beziehungsbilanz einfach nicht. Und trotzdem können sich die Paare nicht trennen. Hier sind drei mögliche Hinweise und Wachrüttler …

1. Wir sind nicht ehrlich zu uns selbst

Die wichtigste Voraussetzung, um wirklich zu reflektieren, ist Ehrlichkeit zu sich selber. Die kann sehr unbequem sein und stößt Sie vielleicht direkt aus Ihrer Komfort Zone.

Wie geht Ehrlichkeit und woran merke ich dass ich vielleicht nicht ehrlich zu mir bin? Diese Fragen können dabei helfen, zu überprüfen, wie es um Sie und um Ihre Beziehung steht:

  • Machen Sie sich die Welt wie Pippi Langstrumpf, und zwar wie Sie Ihnen gefällt?
  • Verfallen Sie in Wunschdenken?
  • Warten Sie lieber passiv ab, statt zu handeln?
  • Verschließen vielleicht die Augen vor schmerzlichen Erkenntnissen?
  • Schauen Sie aktiv weg? Flüchten, verdrängen Sie?
  • Lassen Sie sich zu Dingen von Ihrem Partner überreden auf die Sie eigentlich gar keine Lust hast?
  • Machen Sie in Ihrer Partnerschaft faule Kompromisse bei denen Sie sich eigentlich nicht wohl fühlen.
  • Verstecken oder unterdrücken Sie gewisse Gefühle innerhalb Ihrer Partnerschaft?
  • Machen Sie Ihre innerere Stimme mundtot, um etwas passend zu machen?
  • Richten Sie Ihr Beziehungsleben danach aus, was Freunde, Familie und Ihre Umwelt von Ihnen erwarten?

Die allermeisten Menschen wissen tief im Inneren sehr genau, wann sie nicht ehrlich zu sich sind. Haben Sie Mut, genau hinzuschauen. Übernehmen Sie Verantwortung für Ihr Leben, Ihre Beziehung und Ihr Wohlbefinden.

2. Wir haben Angst vor dem Alleinsein

Manche Menschen sind aus reiner Bequemlichkeit in einer Beziehung. Es ist Angst, die uns verharren lässt. Der Verstand spielt uns dann Streiche. Die Angst, nie wieder einen Partner zu finden, auf sich alleine gestellt zu sein, nicht alleine Leben zu können, die Angst, keine Familie zu gründen, nicht zugehörig und geliebt zu werden, als Außenseiter oder komischer Kauz abgestempelt zu werden.

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Über den Autor/die Autorin

Juliette Boisson

Juliette Boisson arbeitet als Heilpraktiker für Psychotherapie, Coach & Beraterin in München. Ihre Schwerpunkte liegen in der Paartherapie und Beratung, dem Liebeskummer und Single-Coaching und allen Themen, die Beziehungen bewegen. Im Internet unter: www.praxis-fuer-beziehungsthemen.de besuchen Sie Ihren Blog