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Wenn Worte wie Schläge sind

Wo Liebe aufhört und verbale Gewalt anfängt: Was tun, wenn der Partner regelmäßig entgleist?

Eigentlich ist Tom ja ein Netter: lustig, unterhaltsam, unternehmungslustig und sehr zärtlich zu seiner Freundin Anna. Deshalb hab ich mich sehr für Anna gefreut, als sie ihn mir vor einem halben Jahr mit strahlenden Augen und glühenden Wangen vorgestellt hat. Als energisch und temperamentvoll hat sie ihn damals bezeichnet und sich gefreut, dass er sie mitreißen konnte und ihr Leben ein wenig aufregender machte.

Mittlerweile könnte man ihre Beziehung eher als angespannt denn als spannend bezeichnen. Nicht, dass sie sich andauernd streiten würden, aber wenn, wird Tom ziemlich heftig und deftig. Kraftausdrücke sind dann an der Tagesordnung und in der Regel endet das Ganze in einem Wutausbruch seinerseits.

Anfangs entschuldigte Anna diese Beschimpfungen noch mit seinem Temperament, suchte gar den Fehler bei sich. „Vielleicht bin ich zu empfindlich, mache aus einer Mücke gleich einen Elefanten“, mutmaßte sie mir gegenüber. „Nein Anna, wenn es dir dabei nicht gut geht, ist das keine Bagatelle, sondern ein Konflikt, den ihr beide angehen müsst“, antwortete ich.

Es mag ja Paare geben, die sich im Streit gegenseitig das halbe Tierreich an den Kopf werfen, um danach heftigen Versöhnungssex zu zelebrieren. Wenn beide Partner damit gleichermaßen gut leben können, ist das zwar nicht gerade vorbildliche Streitkultur, aber offenbar ok. Sobald ein Partner jedoch unter den Beleidigungen des anderen leidet, ist das inakzeptabel. Und was akzeptables Verhalten ist und was nicht, sollte in einer Beziehung von Anfang an klargestellt werden.

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Über den Autor/die Autorin

Kirsten Schwieger

Kirsten Schwieger ist freiberufliche Journalistin und findet, dass auch Mutterliebe die Hormone ganz schön zum Tanzen bringt.