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Was uns in schlechten Beziehungen hält

Finden Sie heraus, welche Ihre Ängste sind. Je konkreter sie benannt werden können, desto mehr verlieren sie ihre (Über)Macht. Veränderung ist immer unangenehm, klar. Nehmen Sie ihre Ängste bewusst wahr, kämpfen Sie nicht gegen sie an und stellen Sie sich ihnen. In den meisten Fällen werden Sie schnell erkennen, dass Ihre Ängste nicht unüberwindbar sind. Fragen Sie sich: Was wäre das Schlimmste, das in dieser Situation wirklich passieren könnte? Kann ich das wirklich nicht aushalten? Überlebe ich das?

Und: Die allermeisten Ihrer Horrorvorstellungen werden NIE eintreffen. Tatsächlich ist es eher so, dass wir vor lauter Gewohnheit unser Unglück in der Beziehung unterschätzen und das Unglück nach einer Trennung überschätzen. Sie werden sehen, dass sich das Meiste durch das Erleben einer angsteinflößenden Situation auflöst. Das gibt Kraft und Selbstbewusstsein.

3. Versunkene Kosten

Wer glaubt, sich nicht trennen zu können, weil viel Zeit, Mühen, Aufwand und Investitionen jeglicher Art im Laufe der Beziehung getätigt wurden, der gehört zu den rund 40 %  der Menschen, die laut einer Studie für die „Current Psychology“ ungern „Kosten versenken“. Sie denken etwa so: „Ich habe die letzten zehn Jahre etwas aufgebaut, alles für meinen Partner getan, mein Leben und meine Gewohnheiten nach ihm ausgerichtet.“ Denn Menschen hängen an Dingen, in die sie investiert haben.

Sich das einzugestehen, lässt viele Menschen lieber in unglücklichen Partnerschaften verharren. Sie sagen sich, ich habe soviel Aufwand in diese Beziehung gesteckt, das möchte ich nicht wegschmeißen. Dass der „Return on Investment“ eher keine gute Rendite abwirft, verdrängen sie lieber.

Dabei sollte sich Partnerschaft keiner ökonomischen Theorie unterwerfen. Es geht um Sie als Mensch, Ihr Wohlbefinden und Ihre Zufriedenheit im Leben.

Überlegen Sie sich, möchten Sie die nächsten Jahre – oder den Rest Ihres Lebens – mit jemanden verbringen, nur weil Sie etwas investiert haben?

  • Was haben Sie investiert?
  • Ist dieses Investment tatsächlich ganz verloren, wenn Sie sich trennen?
  • Wie hoch ist der Leidensdruck?
  • Und wie viel Leidensdruck möchte ich aushalten?
  • Und was können Sie gewinnen, wenn Sie gehen?

Haben Sie den Mut, sich Ihre Partnerschaft ganz genau anzuschauen und eine Entscheidung zu treffen, hinter der Sie stehen können.

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Über den Autor/die Autorin

Juliette Boisson

Juliette Boisson arbeitet als Heilpraktiker für Psychotherapie, Coach & Beraterin in München. Ihre Schwerpunkte liegen in der Paartherapie und Beratung, dem Liebeskummer und Single-Coaching und allen Themen, die Beziehungen bewegen. Im Internet unter: www.praxis-fuer-beziehungsthemen.de besuchen Sie Ihren Blog