Was macht eine gute Beziehung aus?

Zeigen Sie Ihrem Partner, dass Sie ihn verstehen? Denn Verständnis hält Paare wirklich zusammen. Besonders in Konfliktsituationen

Konflikte entstehen zwangsläufig in jeder Beziehung. Spätestens, wenn beide Partner nach einiger Zeit des Verliebtseins ihre rosarote Brille von der Nase nehmen.

Streiten Sie sich häufig? Das macht nichts und ist noch lange kein Grund, an der Beziehung zu zweifeln. Streiten Sie sich selten? Auch gut. Die Quantität der Konflikte sagt nichts über die Qualität der Beziehung aus.

Fest steht: Konflikte sind nötig, um die Beziehung zu stärken. Die Frage ist nur: Wie schafft man es, gut in so einem Konflikt zu agieren?

Eine neue Studie hat herausgefunden, dass Partner, die sich nicht verstanden fühlen, mit dem Ausgang eines Konfliktes in der Regel unzufrieden sind. Je mehr Konflikte entstanden, umso unangenehmer wurde die Beziehung empfunden – das änderte sich aber schlagartig, als die Partner sich irgendwann doch verstanden. Denn das stärkt die Beziehung: Verständnis.

Also was macht jetzt eine gute Beziehung aus? Vor allem das Konfliktverhalten beider Partner. Paare, die lösungsorientiert mit Humor und Zuneigung an die Sache herangehen, können ihre Probleme auch viel besser und befriedigender lösen. Konflikte sollten nicht vermieden werden! Man muss nur lernen, damit umzugehen. Am besten mit viel Verständnis, denn das ist die Basis einer guten Beziehung.

Aber wie geht man den Konflikt positiv und verständnisvoll an? Natürlich ist es nicht leicht, seine alten Konfliktmuster einfach so zu durchbrechen, dennoch sollten Sie versuchen, so viel Verständnis wie möglich für Ihren Partner aufzubringen. Mit den folgenden vier Punkten sollte dies etwas leichter fallen:

1. Fassen Sie Ihre Emotionen in Worte

Auch wenn es schwerfallen mag: die richtigen Worte dafür zu finden, was in Ihnen vorgeht, kann einem Konflikt eine enorm positive Wendung verpassen. Denn die richtigen Worte können Wunder bewirken. So banal es klingen mag: Nur, wenn Ihr Partner weiß, wie Sie sich fühlen, kann er auch darauf eingehen.

2. Stellen Sie offene Fragen

Offene Fragen ermöglichen Ihnen auf subtile Weise herauszufinden, was Ihr Partner gerade fühlt. Unterbewusst öffnen Sie so eine Tür zum Herzen Ihres Partners. Wenn auch nur einen Spalt breit. Die Emotionen haben so trotzdem eine Chance, sich durch diesen schmalen Spalt zu quetschen und so die Tür immer weiter aufzustoßen.

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