Keine Lust mehr auf Diskussionen: 5 Methoden zur Verbesserung der Paarkommunikation

Kommunikation ist ein elementarer Bestandteil einer jeden Beziehung. Wenn sie funktioniert, ist die Partnerschaft meist gesund und läuft rund. Doch was hilft, wenn Diskussionen in unlösbare Situationen zu münden scheinen?

Kommunikation ist der Schlüssel für eine funktionierende Beziehung. Ihr Partner ist für Sie der Ansprechpartner in allen Belangen, tröstet Sie in schweren Zeiten, berät bei Problemen oder gibt Ihnen durch körperliche Nähe Zuneigung. Alles Dinge, ohne die eine Beziehung nicht auskommt. Doch kann Kommunikation auch in die falsche Richtung laufen – und damit die traute Zweisamkeit bedrohen. Vor allem wenn Diskussionen in einer Beziehung Einzug halten, schmerzt das nicht nur, sondern stellt die Partnerschaft auf eine harte Probe. Wenn Sie aber gewissenhaft an Konflikte herangehen, wird auch die Kommunikation wieder funktionieren.

Fünf Tipps für die Paarkommunikation

Der Psychologe John Gottman setzt sich seit Jahrzehnten mit Partnerschaften auseinander und forscht eingehend zu dem Thema. Natürlich hat er sich auch die Kommunikation zwischen Lebensgefährten genauer angesehen. Seinen Studien zufolge sollten Sie sich diese fünf Tipps zu Herzen nehmen:

1. Gehen Sie Diskussionen ruhig an

Abwertungen, direkte Angriffe oder eine laute Stimme bringen Sie in einer Diskussion nicht weiter. Natürlich ist es schwer, aus einer hitzigen Situation heraus Ruhe zu bewahren. Doch Studien zufolge werden sich Konflikte so weniger wahrscheinlich lösen lassen. Die größte Korrelation gab es in Gottmans Studien, was körperliche Aufregung angeht. Wenn ein Partner in Rage gerät, hat das physiologische Folgen, die kaum mehr kontrollierbar sind. Dann hilft es nur, während der Diskussion eine ablenkende Pause einzulegen.

2. Überdenken Sie Ihre Argumentation

Es ist nur natürlich, dass wir gewisse Probleme ansprechen wollen, aber Sie sollten in spezifische Kontexte eingebunden sein. Das heißt: Anstatt Ihrem Partner zu sagen, dass er unordentlich ist, sollten Sie konkret werden und sich selbst mit einbeziehen. „Wenn du das Geschirr nicht in die Spülmaschine räumst, machst du mir viel Arbeit.“ Damit kritisieren Sie nicht den Charakter als Ganzes, sondern gehen konstruktiv auf eine bestimmte Verhaltensweise ein.

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