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So wichtig ist Toleranz für die Liebe

Menschen drücken auf unterschiedliche Weise ihre Liebe aus. Warum Sie die persönliche Liebessprache Ihres Partners kennen sollten und wie Ihnen Toleranz dabei hilft, Missverständnisse zu kompensieren und eine erfüllte Liebesbeziehung zu führen

Wenn zwei Menschen nicht dieselbe Sprache sprechen, haben sie mit großer Wahrscheinlichkeit Kommunikationsprobleme. In der Liebe ist das sogar noch komplizierter, denn hier gibt es laut Paartherapeut Gary Chapman fünf Sprachen der Liebe. So können auch die ehrlichsten Liebesbekundungen beim Partner auf taube Ohren stoßen, wenn dieser unter Liebe etwas ganz anderes versteht. Die gute Nachricht: Es gibt einen Joker, der Missverständnisse und Kommunikationsprobleme sozusagen sticht. Wenn dieser nicht sogar eine sechste Sprache der Liebe darstellt.

Tolerant mit Sprachschwierigkeiten und Bedürfnissen umgehen

Jeder Liebende spricht also eine persönliche Sprache der Liebe, die der Partner kennen sollte. Doch selbst wenn diese bekannt ist, wird es immer mal passieren, dass man diese in manchen Situationen einfach vergisst – oder nicht die richtigen Worte findet. Selbst unter Muttersprachlern sind Missverständnisse keine Seltenheit. Oder ein Partner ist schlicht und einfach mal genervt von Ausprägung oder Dialekt der Liebessprache seines Partners. Beispielsweise wenn das Bedürfnis an Kuschel-Einheiten oder kleinen Aufmerksamkeiten Überhand nimmt. Dann ist es an der Zeit, Toleranz als Joker einzusetzen. Zu akzeptieren, dass der Partner diese Bedürfnisse hat, die den eigenen Bedürfnissen manchmal widersprechen. Auch mal ein Auge zuzudrücken und großzügig zu sein bei deren Erfüllung. Toleranz bedeutet nicht, dass man das, was man toleriert, auch gut finden muss. Sondern die Marotten und Eigenheiten des anderen gelassen zu nehmen. Oder auch nur dem Partner geduldig zur Seite zu stehen, bis dieser nicht mehr ganz so bedürftig ist.

Toleranz als 6. Sprache der Liebe

Menschen mit einem sehr großen Herz und viel Gelassenheit adeln Toleranz quasi zur 6. Liebessprache. Was aber nicht bedeutet, dem Partner unter dem Deckmantel vermeintlicher Gelassenheit alles durchgehen zu lassen. Und auch nicht, die eigenen Bedürfnisse hinter die des Partners zu stellen. Sondern schlicht und einfach zu akzeptieren, dass der Partner im Großen und Ganzen ist, wie er ist. Und niemals zu 100 Prozent die Bedürfnisse des anderen befriedigen wird.

Dem Partner gegenüber tolerant zu sein, bedeutet auch, ihm die Freiräume zu lassen, die er braucht. Dazu sollten beide Partner wissen, was Freiheit in der Beziehung für sie bedeutet. Auch hier wird es womöglich unterschiedliche Bedürfnisse und Auslegungen geben, die geklärt werden sollten. Klammern und Einengen sind definitiv keine Liebessprachen. Die besten Erfolgsaussichten für eine liebevolle, harmonische Beziehung bestehen dann, wenn beide Partner Toleranz ähnlich handhaben – und zu wertschätzen wissen.

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Über den Autor/die Autorin

Kirsten Schwieger

Kirsten Schwieger ist freiberufliche Journalistin und findet, dass auch Mutterliebe die Hormone ganz schön zum Tanzen bringt.