Diese Einschlafroutine soll Paare glücklich machen

Gemeinsame Einschlafrituale sollen in den Schlaf helfen. Du hast noch kein Einschlafritual? Dann lass dich von den Vorschlägen unserer Autorin inspirieren…

Spätestens, wenn man zusammen wohnt, geht man regelmäßig miteinander ins Bett. Wer jetzt an ziemlich viel Sex denkt, könnte Recht haben, aber spätestens danach geht es darum, gemeinsam ins Land der Träume zu verschwinden. Nicht selten hört man gerade zu Beginn des Nebeneinanderschlafens, dass diese ungewohnte Situation zu Schlafproblemen führt. Zu aufregend ist jede Bewegung, jedes Atemgeräusch des Menschen, mit dem wir nicht nur das Bett, sondern die besonderen Momente vor dem Einschlafen teilen. Dies wird jedoch schnell alltäglich, sodass viel Paare berichten, nach einer gewissen Zeit gar nicht mehr ohne einander einschlafen zu können.

Letzteres kann ich persönlich total bestätigen. Ist mein Herzensmann über Nacht außer Haus, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ich kaum in den Schlaf komme. Mir fehlen unsere gemeinsamen Rituale.

Die wohl stetigste Alltagssituation einer Beziehung: Das gemeinsame Einschlafen

Rituale sind generell positiv für die Liebe. Sie erzeugen Vertrauen und bestätigen regelmäßig, dass die Beziehung im Lot ist. Rituale gibt es für jede mögliche Alltagssituation. Die wohl stetigste, sie kommt schließlich täglich vor, und das unabänderlich, ist das Einschlafen.

Dabei ist das Einschlafen ein besonders sensibler Aspekt im Paarleben. Funktioniert er nicht, folgen daraus Schlafmangel, schlechte Laune und im Endergebnis Stress in der Beziehung. Umso wichtiger sind feste Rituale, die das Gefühl von Sicherheit erzeugen.

Helfen in den Schlaf: Gemeinsame Einschlafrituale

Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Du hast noch kein gemeinsames Einschlafritual? Dann lass dich gerne von meinen Vorschlägen inspirieren:

Fernseher an / Fernseher aus?

Einen Fernseher im gemeinsamen Schlafzimmer stehen zu haben, darüber scheiden sich die Geister. Die einen sagen, das würde das Sexleben killen, die anderen möchten nicht darauf verzichten. Ich gehöre zur zweiten Gruppe. Gehen mein Herzensmann und ich weniger müde ins Bett, schalten wir unsere Einschlafserie ein. Diese haben wir schon gefühlt 100 Mal gesehen und können dabei wunderbar abschalten. Ich kuschle mich währenddessen an mein Herzblatt, bis mir die Äuglein zufallen.

Mein Lieblingsmoment

Dieses Ritual ist dir sicherlich aus der positiven Psychologie bekannt. Am Ende eines Tages wird Bilanz gezogen. Was hat mich an diesem Tag glücklich gemacht? Was war der schönste Moment? Sich das Ergebnis gegenseitig mitzuteilen, hat außerdem den positiven Effekt, dass der Partner dadurch Tag für Tag erfährt, welche Aspekte seinen Herzensmenschen glücklich machen. Diese Informationen sind für die Beziehungspflege extrem wertvoll und nützlich.

Ich liebe dich!

Auf den ersten Blick wirkt dieses Ritual vielleicht beliebig, aber in meiner Schlafroutine ist es unerlässlich. Bevor wir die Augen schließen, sagen wir „Ich liebe dich“, geben uns einen Kuss und begeben uns erst dann ins Land der Träume. Dieses Ritual ist für mich die Bestätigung, dass alles gut ist, die Beziehung stabil ist. Diese Sicherheit erleichtert mir das Einschlafen täglich.

Hold my Hand

Nach dem täglichen „Ich liebe dich“, gibt es ein weiteres Einschlafritual, welches meinem Herzblatt und mir das Einschlafen erleichtert. Sobald ich die Augen geschlossen habe, halten wir Händchen. Wie ein frisch verliebtes Paar greifen unsere Finger ineinander, sodass ich während des Einschlafens jederzeit körperlichen Kontakt zu meinem Herzensmann habe. Dieses Ritual ist so eingeübt, dass mein Bettpartner teilweise mitten in der Nacht, im Schlaf, nach meiner Hand greift.

Ob es nun ein abendliches „Ich liebe dich“ ist, oder ihr euch gemeinsame Glücksmomente mitteilt, am Ende ist es ziemlich egal, welche Rituale ihr für euch wählt. Die Hauptsache ist, dass sie euch verbinden und für eine erholsame gemeinsame Schlafroutine sorgen.


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