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Du bist meine Traumfrau – und Herzensbrecherin

Manche Menschen wollen Freundschaft und Liebe nicht vermischen. Andere wollen genau das und mit dem besten Freund eine Beziehung eingehen. Unser anonymer Autor liebt sie zu sehr, um sie als Freundin zu verlieren

Es gibt Personen, die stürzen sich von Beziehung zu Beziehung. Dann gibt es welche, die es vorsichtiger angehen. Durch viele negative zwischenmenschliche Erlebnisse fällt es mir schwer, mich jemandem zu öffnen. Vor knapp 10 Monaten habe ich eine Frau kennengelernt. Sie ist innerhalb von wenigen Tagen zu einer guten Freundin geworden, innerhalb von ein paar Wochen zu meiner besten Freundin. Wenn sie oder ich etwas unternehmen möchten, haben wir immer für den anderen Zeit. Wir verbringen die Freizeit gerne auf die gleiche Art, können über die gleichen Dinge lachen. Schlussendlich haben wir auch angefangen, uns in schwierigen Situationen beizustehen, über private Dinge zu reden und kleine Momente zu schaffen, über die nur wir lachen können. Ich habe begonnen, nicht mehr über mögliche Konsequenzen zu grübeln. Sie hat mir gezeigt wie eine Freundschaft ohne Zweifel sein kann – nämlich befreiend. Meist sind „Freunde“ am Ende doch nur auf ihr eigenes Wohl bedacht und ziehen sich zurück, wenn es eine schlechtere Phase gibt.

Relativ zu Beginn ließ sie in einem Nebensatz einfließen, dass sie einen Freund hat. Für viele dieser Leute, die wohl nur auf das Eine hinauswollten, ein Grund, um sich zurückzuziehen. Ich habe sehr schnell Gefühle für sie entwickelt. Aber ich habe ihre Situation respektiert und nichts gesagt. Mir liegt die Person am Herzen, die einfach die herzensgütigste, humorvollste, charismatischste und wunderschönste Person ist, die mir je begegnet ist. Doch knapp 2 Monate später wurde es während eines Gesprächs erneut Thema. Ich habe sie nie belogen und habe auch nicht vorgehabt, zu diesem Zeitpunkt damit anzufangen.

Ich sagte ihr, dass ich meine Gedanken aufgeschrieben habe, weil ich sie respektiere, aber sie nicht einfach unterdrücken wollte. Sie wollte es lesen. Ich habe ihr den Gefallen getan, worauf sie erwiderte, dass ich sie in eine ungünstige Situation bringe. Wir haben anschließend darüber nicht mehr geredet.

Die Tage wurden kälter, wir haben uns eine Weile nicht gesehen, jedoch noch sehr häufig geschrieben. Irgendwann sind wir dann etwas Trinken gegangen. Für mich hat es sich anders angefühlt. Sie hatte in den Wochen ihren Stil verändert. Sie bemerkte, dass ich sehr nervös war. Ich entschuldigte mich, weil ich sonst eher Ruhe ausstrahle. Wir tranken, bis das Lokal zumachte hat und wir rausgeworfen wurden.

Ich hatte mir immer gewünscht, für sie zu kochen und den Wunsch hat sie mir auch erfüllt. Es war nicht perfekt, was mich geärgert hat. Sie hat mich aber beruhigt, dass es darauf gar nicht ankommen würde. Dennoch habe ich es beim zweiten Mal besser machen wollen. Wir sind uns nähergekommen. Wir haben noch öfter miteinander geschrieben, uns noch häufiger gesehen. Sie hat mir gezeigt, was es heißt zu lieben.

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Über den Autor/die Autorin

Leserbeitrag

beziehungsweise-Leser erzählen in ihren eigenen Worten authentisch, emotional und inspirierend wahre Liebesgeschichten, wie sie nur das Leben schreiben kann. Sie haben ein Rezept für glückliche Beziehungen? Möchten Ihre Geschichte teilen? Schreiben Sie uns und machen Sie mit!