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Nur gucken, nicht anfassen! – 10 Dating-Ideen für die Corona-Quarantäne

„Leute, sind wir ehrlich: Wer zu Corona Zeiten Bock auf Dating hat muss umdenken!“ – Unsere Kolumnistin Anna Zimt hat 10 Tipps für euch aufgeschrieben, um das Beste aus dieser ungewohnten Situation zu machen

Egal, ob wir die große Liebe oder das große Sex-Abenteuer suchen. Gerade wird das einfach nichts mit dem prickeligen Dinner bei Kerzenschein auf der Eckbank beim Lieblingsitaliener oder dem heißen Flirt auf der Tanzfläche beim Ausgeh-Abend mit den besten Freundinnen. Wie wir unsere Dating-Laune trotzdem ein bisschen ausleben oder das kleine sexy Abenteuer für zwischendurch genießen können, erfahrt ihr jetzt!

1. Frag dich, WAS du wirklich willst

Nicht nur jetzt während der Quarantäne, auch sonst bin ich ein großer Fan davon sich vorher gut zu überlegen, was man sich vom Dating eigentlich genau verspricht. Und damit meine ich nicht eine Liste der äußeren, wie inneren Attribute des Traummannes zu erstellen – Spoiler: den gibt’s so nämlich gar nicht – und die Messlatte irrsinnig hochzuhängen, damit das mit dem Liebesglück auf keinen Fall etwas wird. Nein, ich meine sich wirklich zu fragen, ob man die große oder kleine Liebe sucht oder zum Beispiel ein aufregendes Bettabenteuer. Oder etwas ganz anderes.
Für mich haben diese Wunschüberlegungen den Vorteil, dass ich mich im Kennenlernprozess immer wieder fragen kann: „Passen meine Vorstellungen überhaupt zu denen des anderen, oder ist das hier von Anfang an zum Scheitern verurteilt? Verrenne ich mich gerade?“ Und mir selbst diese Frage auch wirklich ehrlich zu beantworten. Auch wenn mir der Mann eigentlich richtig gut gefällt. Denn was soll ich mit einem tollen Typen, der sich verlieben will und sich eine Beziehung wünscht, wenn ich mir das nicht vorstellen kann? Oder andersherum. Also: Was willst du?

2. Überleg dir, WEN du eigentlich willst (und wo du ihn oder sie findest)

Auch von zu Hause aus können wir natürlich neue Menschen kennenlernen. Wozu wurde das Online Dating schließlich sonst erfunden? Also ran ans Handy und einen Account erstellen. Nur würde ich mir vorher gut überlegen, wo man sich am Besten anmeldet und welche Plattform die richtige für mein Datingvorhaben ist. Tinder muss nicht unbedingt die erste Adresse sein. Vor allem dann nicht, wenn man die große Liebe sucht.
Hier meine 80/20 Tinder-Theorie für meine heterosexuelle Anna Zimt Bubble: 80 Prozent der Männer suchen auf den gängigen Swipe-Seiten vor allem die (schnelle) sexuelle Eroberung und weniger nach einer festen Beziehung. Nur 20 Prozent der Frauen suchen ebenfalls die unverbindliche Begegnung. Bei der Suche nach der großen Liebe ist das Verhältnis, glaube ich, genau andersrum. 80 Prozent der weiblichen und 20 Prozent der männlichen User*innen suchen etwas Ernstes. Und klar, wir kennen alle mindestens ein Paar über einen Freund und dessen Bekannte, die sich glücklich über Tinder verliebt haben. Die gibt es, das stimmt! Und das ist schön! Aber es gibt zumindest in meinem Freundeskreis viel mehr Fälle in denen die Frau etwas Ernstes suchte und daran verzweifelte, dass die Männer sich verabschiedeten, wenn sie davon Wind bekamen. Oder schlimmer: Sie so taten, als suchten sie das gleiche und gingen, sobald sie zum Schuss kamen. Klar gibt es Ausnahmen, aber warum sich mit den Nicht-Ausnahmen abnerven?

Wenn ich also Sex und Sexting und aufregende Begegnungen online suchen würde, wären Tinder und Co. eher meine Wahl. Wenn ich auf eine Beziehung aus wäre, wäre ich vielleicht sogar bereit mir mal die Dating-Portale genauer anzugucken, die sich die explizite Partner*innensuche auf die Fahne schreiben. Wir haben die Zeit und geben gerade kein Geld für Drinks in Bars aus. Warum also nicht einfach mal ausprobieren?

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Über den Autor/die Autorin

Anna Zimt

Anna liebt Sex, erste Dates und ihren Mann Max. Die beiden führen eine offene Ehe. Sie ist Autorin, Songwriterin und noch ganz viel mehr. In ihrer Kolumne „Nacktaktiv“ schreibt sie für beziehungsweise über die Dinge, die sie nackt und nachts erlebt und über alles, was ihr so durch den Kopf geht, wenn sie mal nicht schlafen kann.

Weitere Stories aus dem Leben von Anna kann man in ihren Bücher "In manchen Nächten hab ich einen anderen" und "Leck mich - Wie ich lernte zu bekommen was ich will: Im Bett, in der Liebe und im Leben“ nachlesen oder in mit ihrem Podcast "Schnapsidee - der Podcast über Liebe, Love & sexy sein" hören.