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Wenn er alles ist und es trotzdem nicht reicht

Was, wenn er noch im Hier und Jetzt lebt und Sie schon von der Zukunft träumen? Was, wenn er eigentlich alles ist, was Sie wollten, doch plötzlich der Teenie aus ihm spricht

Neulich sagte eine Frau in einer Talkshow, dass man bei Männern immer vier Jahre vom Alter abziehen müsse, um ihr geistiges Alter herauszufinden. Erst musste ich schmunzeln, doch dann wurde mein Gesichtsausrduck plötzlich todernst, denn wenn das tatsächlich stimmte, dann datete ich einen 18-jährigen Teenie.

Unser Traum drohte zu zerbrechen

Nicht falsch verstehen: Ich habe nichts gegen Teenager, schließlich war ich ja selbst mal einer. Doch irgendwie schwingen mit dieser verdammten 18 so viele Erinnerungen mit: wilde Partys, schlaflose Nächte, Kater-Sonntage, unverbindlicher Sex, One-Night-Stands, Freundschaft Plus, gemogelte „ich liebe dich“. Alles Dinge, die damals eben passierten, doch heute längst Geschichte sind. Aber dann kam er. Marc. 22. Und dann die Frau in der Talkshow. Mit ihrer Hypothese. Und irgendwie drohte der Traum, die Illusion mit Marc, den ich seit einigen Wochen datete, zusammen zu brechen. Was, wenn die Frau Recht hatte?

Er hatte keine Ahnung von der Zukunft

Ich fing an, Marc zu beobachten. Genauer unter die Lupe zu nehmen. Manchmal blieb ich sogar in der Nacht wach, um ihm beim Schlafen zuzusehen, weil ich mir erhoffe, er würde im Schlaf reden. Vielleicht von irgendwelchen wilden Feiereien erzählen. Doch in den Nächten blieb er still, auch am Tag zählte er eher zur Gattung der ruhigen Vertreter. Aber es gab sie tatsächlich: Winzige Augenblicke, die verrieten, dass er noch ein Teenager war – 18 Jahre jung. Es war nicht wie er seine Wochenenden verbrachte oder was er mit seinen Freunden unternahm. Aber es war die Art, wie er von der Zukunft sprach. Zweimal sprach ich das Thema an. Das erste Mal, weil ich wissen wollte, wo er sich in ein paar Jahren sieht und ob wir uns da eventuell zusammen sehen können und das zweite Mal, weil ich wissen wollte, ob er sich nicht doch eine andere Antwort überlegt hatte. Aber nein. Hatte er nicht. Beide Male erzählte er mir, dass er keine Ahnung habe. Die Uni wolle er beenden, aber dann sei da noch kein Plan. „Auch kein Zukunftswunsch?“, hakte ich etwas zerknautscht nach. Er zuckte nur die Schultern und murmelte wieder: „Keine Ahnung.“

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Über den Autor/die Autorin

Mona Kühlewind

Wenn es eine Sache gibt, der sich die Journalismus-Studentin und Bloggerin Mona Kühlewind sicher ist, dann ist es der Glaube an die eine, ganz große Liebe. Bis sie die aber gefunden hat, steckt sie erstmal jede Menge Liebe in das Schreiben, Reisen und ihren kleinen Hund Rosa.