Dating durch die Nase: die Wirkung von Pheromonen

Nur leider ist diese Wirkungskraft nicht erwiesen. Pheromone verhalten sich ähnlich wie Radioaktivität: man sieht sie nicht, man riecht sie nicht – obwohl wir sie durch die Nase wahrnehmen – und dennoch sind sie da. Wir können ihre Wirkungsweise nicht bewusst beeinflussen. Natürlich sind sie aber nicht mal ansatzweise so schädlich wie radioaktive Strahlung.

Da diesele ich mich doch lieber weiterhin mit meinem Parfüm ein, von dem mir schon so viele Leute sagten, dass ich damit wirklich gut rieche. Das behagt mir irgendwie mehr. So habe ich das Gefühl, die Situation selbst in der Hand zu haben. Günstiger als irgendein Pheromon-Parfüm ist es allemal.

Nebenbei bemerkt reicht es natürlich nicht, Unmengen an Pheromonen auszusenden, um auf andere sexuell anziehend zu wirken. Man muss schon etwas dafür tun, um zu betören. Sprache. Gestik. Mimik. All das spielt natürlich auch eine wichtige Rolle beim Dating. Wenn das nicht stimmt, kann man noch so viele luststeigernde Botenstoffe ausströmen, nach dem Date werden beide alleine nach Hause gehen.

Zusammengefasst lässt sich also sagen: Pheromone helfen einem kein Stück, bei seinem Date besser anzukommen. Dafür gibt es zu viele andere Faktoren, die die Wirkung der Pheromone überstrahlen. Daher hier ein Tipp: Selbstbewusstsein und eine positive Ausstrahlung sind viel mehr wert als irgendwelche kleinen Zaubermittelchen, die am Ende womöglich nicht mal wirken.

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