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„Würden Sie bitte mit mir schlafen?“ – So sagst du im Bett was du wirklich willst!

Stellt euch vor ihr seid mit der Person eures Begehrens im Bett gelandet: Ihr habt Lust, ihr seid nackt, ihr sei dabei, es geht rund! Aber was, wenn es nicht ganz so läuft, wie in euren heißesten Träumen? Oder nicht mal so, wie in den lauwarmen? Wenn sich seine Berührungen eher nach Harnröhrenmassage anfühlen, als nach dem besten Weg zum großen Orgasmusglück?

„Nicht verzagen und was sagen!“, lautet da mein Motto. Ihr wisst nicht wie? Kein Problem, hier ein paar Tipps!

1. Doll und deutlich, aber nett und freundlich.

Grundsatzregel: zeigt und sagt immer liebevoll und positiv, was ihr euch im Bett wünscht. Keiner will Geschimpfe im Bett! Das kränkt und nimmt jedwede Lust den anderen weiter zu erforschen und sich auszuprobieren. Lasst uns fehlerfreundlich sein! Es ist schließlich noch kein Sexmeister vom Himmel gefallen.

2. „Würden Sie bitte mit mir schlafen?“ – Keine Macht dem Höflichsten.

Wir selbst kennen unsere Lust am besten und dürfen dieses Wissen gerne teilen. Wir sind keine Egomaninnen, nur weil wir Bock auf einen Orgasmus haben und zeigen, wie wir diesen gerne bekommen. Andersrum möchte ich auch gerne, dass mir mein Sexpartner sagt, was ihn heiß macht. Was wäre die Alternative? Gedankenlesen kann ich schließlich nicht. Und ich habe keine Lust darauf, dass sich ein Mann mit mir unwohl fühlt und sich nicht traut mir zu sagen, was er braucht, damit wir beide Spaß haben. Denn darum geht es doch: Eine gute, aufregende und schöne Zeit miteinander zu teilen. Und nicht darum, wer vermeintlich der Höflichere von uns beiden ist.

3. Wahrt immer eure Grenzen!

Bitte lasst nichts über euch ergehen, mit dem ihr euch nicht wohl fühlt. Auch nicht dem Mann zu Liebe. Oder, weil ihr denkt, dass eine bestimmte Praktik zu „gutem Sex dazugehört“. Wenn ihr z.B. keine Lust habt einem Mann einen zu blasen, dann macht es nicht. Es ist ok das nicht zu mögen und es ist ok es dann auch nicht zu tun. Traut euch nein zu sagen oder den Sex abzubrechen oder zu gehen, wenn sich etwas nicht richtig anfühlt. Hört auf euer Bauchgefühl, das ist meist ein verlässliches Frühwarnsystem.

Leider trauen wir uns dann nicht immer zu sagen: „Hör auf“, „Das tut mir weh“, „Darauf hab ich keine Lust, da steh ich nicht drauf“. Aber es ist wirklich gut und wichtig das zu lernen. Vielleicht sogar mit einer Freundin im Rollenspiel oder indem wir diese Sätze einmal laut für uns selbst aussprechen. Dann können wir im entscheidenden Moment vielleicht noch besser unsere Grenzen aufzeigen. Für uns selbst.

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Über den Autor/die Autorin

Anna Zimt

Anna liebt Sex, erste Dates und ihren Mann Max. Die beiden führen eine offene Ehe. Sie ist Autorin, Songwriterin und noch ganz viel mehr. In ihrer Kolumne „Nacktaktiv“ schreibt sie für beziehungsweise über die Dinge, die sie nackt und nachts erlebt und über alles, was ihr so durch den Kopf geht, wenn sie mal nicht schlafen kann.

Weitere Stories aus dem Leben von Anna kann man in ihren Bücher "In manchen Nächten hab ich einen anderen" und "Leck mich - Wie ich lernte zu bekommen was ich will: Im Bett, in der Liebe und im Leben“ nachlesen oder in mit ihrem Podcast "Schnapsidee - der Podcast über Liebe, Love & sexy sein" hören.