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Tantra-Massage: der Kick für die Beziehung?

Den meisten Menschen ist die Tantra Massage vor allem kommerziell bekannt. Aber sie kann auch in einer privaten Partnerschaft erfrischend sein! Wenn das Liebesleben etwas frischen Wind vertragen könnte und die körperliche Nähe zwar da, aber etwas oberflächlich geworden ist, ist Tantra einen Versuch wert. Oder weißt du etwa noch, wann du das letzte Mal die Finger deines Partners oder der Partnerin massiert hast?

Erinnern wir uns zurück an unsere ersten sinnlichen Begegnungen, den ersten Partner oder als wir das erste Mal Sexualität erfahren haben. Die meisten Menschen haben körperliche Liebe damals anders wahrgenommen und gelebt: vielleicht freier, neugieriger, ungehemmter, mit mehr Spaß und Witz.

Bei vielen Paaren ist davon nach einer gewissen Zeit nicht mehr viel zu spüren. Erotik wurde zu einem sehr ernsten Thema. Und gelacht wird kaum noch beim körperlichen Akt. Dabei ist gerade das Lachen ein enthemmendes Werkzeug, um der Sexualität einen Frischekick zu verschaffen.

Versuch doch einmal, ob Tantra möglicherweise ein magisches Werkzeug für deine Beziehung ist: diese fernöstliche Liebeskunst erfüllt viele, selten ausgelebte, Bedürfnisse. Denn Tantra macht die körperliche Liebe zu einem Fest; der Partner wird mit Respekt, Liebe und Aufmerksamkeit umhüllt.

Entscheidend dabei ist, dass die primären Geschlechtsorgane nicht die einzige Rolle spielen. Jedes einzelne Körperteil ist im Tantra wichtig. Denn bei einer Tantra Massage wird der Mensch in seiner Gesamtheit mit Körper, Geist und Seele einbezogen.

Für Paare, die sich leicht entfremdet haben, ist dies ein willkommener Zugang, um einander neu zu entdecken.

So läuft das Tantra Massage Ritual ab

Es gilt, sich langsam anzunähern. Häufig wird zu Beginn ein Begegnungsritual durchgeführt. Dabei streichen sich die Partner gegenseitig ab, umarmen sich und schauen sich tief in die Augen. Diese Striche sind hauchzarte Berührungen, wobei die Hände den Körper entlangfahren. Hier werden die Arme, der Korpus und die Beine mit einbezogen.

Erst danach folgt die eigentliche Massage. Im ersten Step wird die Kundalinienergie erweckt. Das ist die Sexualenergie, die jeder Mensch besitzt und die im Standardmodus auf „ruhend“ eingestellt ist. Erst wenn es zu sexuellen Interaktionen kommt, wird die Sexualenergie aktiv. Um diesem Schritt einen Vorschub zu geben, wird bei der Tantra Massage zu Beginn diese Energie mittels einer Massagetechnik angeregt. Denn im Tantra gilt: je höher die Sexualenergie, desto tiefer das körperliche Erlebnis.

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Über den Autor/die Autorin

Anna-Marie Schmidt

Anna-Marie Schmidt ist Tantrameisterin und gibt Workshops und Kurse für Singles und Paare. Sie hat zehn Jahre Praxiserfahrung in Deutschland und gibt Seminare in Deutschland und der Schweiz.