Wir verwenden eigene Cookies und Cookies Dritter, um die Nutzung der Website zu analysieren und um Werbung auf unserer und anderen Websites auszuspielen.
Verpassen Sie
keinen Artikel mehr!

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an!

Abonnieren
Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.
Ich möchte per E-Mail von beziehungsweise (PE Digital GmbH) über aktuelle Artikel rund um die Liebe sowie über Produktangebote informiert werden. Diese Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Kontaktadressen entnehmen Sie unseren Datenschutzhinweisen.
Verpassen Sie keinen Artikel mehr!
Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.

So beeinflusst das Internet unser Sexleben

Die digitale Omnipräsenz via Smartphone beeinflusst unser Sexleben auf vielerlei Weise – leider nicht wirklich positiv

Mal eben schnell einen Twitter-Retweet absetzen, ein Ebay-Schnäppchen machen oder eine WhatsApp verschicken – viele von uns nutzen Smartphone und Laptop auch im Bett. Sogar wenn der Partner neben einem liegt; wahrscheinlich macht dieser gerade dasselbe. Ein Verhalten, das nicht folgenlos bleibt. So ergaben diverse Studien und Umfragen, dass die sexuelle Aktivität in den Industrieländern seit der Jahrtausendwende zurückgegangen ist. Sex-Flaute unterm Funkmast!

Internet als Lustkiller

Insbesondere die männliche Lustlosigkeit hat seit Anfang dieses Jahrhunderts eine starke Aufwärtsbewegung genommen. So konnte schon 2012 eine groß angelegte britische Langzeitstudie unter 34.000 Männern und Frauen im Alter zwischen 16 und 44 Jahren aufzeigen, dass die Häufigkeit von Sex innerhalb einer Beziehung rückläufig im Vergleich zu den Werten im Jahrzehnt davor war. In einer ElitePartner-Studie aus dem vergangenen Jahr berichteten acht Prozent der befragten Paare, dass sich die Handynutzung im Schlafzimmer negativ auf ihr Sexleben auswirke – wobei die Dunkelziffer noch deutlich höher liegen dürfte.

Ablenkung mit großer Anziehungskraft

Einen der Hauptgründe für den Rückgang des Sexlebens sehen die Forscher in dem hohen Ablenkungspotenzial moderner Medien. Statt sich mit dem Partner auseinanderzusetzen, wird eingekauft, Urlaub gebucht oder sogar gearbeitet. Selbst wenn nicht aktiv gesurft wird, besitzt ein eingeschaltetes Smartphone im Bett ein hohes Störpotenzial. Permanent werden deren Besitzer durch Push-Nachrichten mit Dingen konfrontiert, die sie gerade verpassen. Doch für entspannten oder spontanen Sex braucht es Muße. Solange man aber mit Reizen zugeschüttet wird, wird sich diesbezüglich kein Verlangen einstellen. Abgesehen davon killt fehlende Aufmerksamkeit dem Partner gegenüber nicht nur die Lust, sondern auf Dauer auch die Beziehung.

Weiter geht’s auf Seite 2.

Seite 1 2
Verwandte Themen:

Über den Autor/die Autorin

Kirsten Schwieger

Kirsten Schwieger ist freiberufliche Journalistin und findet, dass auch Mutterliebe die Hormone ganz schön zum Tanzen bringt.