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Ein Jahr ohne Sex – und was ich daraus (über die Liebe) gelernt habe

4. Ich muss geben, wonach ich suche

Ich habe verstanden, dass ich in mir selbst die Quelle für das erschließen muss, wonach ich mich selbst am meisten sehne. Nur dann wird mein Leben voll davon sein. Ich habe daher gelernt, bedingungslos zu lieben und Liebe unabhängig von anderen in mir selbst zu begreifen. Anstatt Liebe auf eine Person zu fokussieren und diese als einzige Quelle der Liebe zu verstehen, habe ich angefangen, alles und jeden zu lieben. So ist Liebe omnipräsent in meinen Leben. Sie wird von jedem einzelnen Menschen auf mich zurück reflektiert, dem gegenüber ich liebevoll bin – egal ob er mich liebt oder nicht. Heute habe ich verstanden, dass Liebe nichts mit jemand anderem zu tun hat. Sie ist nicht im Außen zu finden. Sie ist einfach nur die Art und Weise, wie ich die Welt und andere Menschen sehe. Liebe ist nicht das „Was“, sondern das „Wie“.

5. Ich muss ALLE meine Emotionen zulassen

Ich bin emotional frei geworden, indem ich gelernt habe, all meine Emotionen so anzunehmen wie sie im Moment sind. Früher habe ich die Gefühle, die ich nicht wollte, immer wieder weggedrückt und mir eingeredet, dass doch alles gut sei. In den letzten Monaten habe ich meine persönliche Büchse der Pandora geöffnet und all die Emotionen zugelassen, die ich darin eingeschlossen hatte. Freude und Glück genauso wie Wut und Trauer. Seitdem übermannen mich meine Emotionen nicht mehr und machen mir deshalb auch keine Angst mehr. Negative wie positive Gefühle sind jetzt einfach ein Stück vom Ganzen. Und das ist absolut okay.

Würde ich das Ganze noch einmal machen? Ganz klar: Jaaa! Viel mehr noch. Ich würde jedem, der das Gefühl hat sich liebestechnisch im Kreis zu drehen und nicht zu finden, was er/sie sucht, empfehlen tatsächlich erst einmal von allem Abstand zu nehmen. Manchmal können wir den Wahnsinn, in dem wir uns befinden, erst sehen, wenn wir uns davon abwenden, zurückblicken und den Kontrast erkennen. Ich habe lange nach der großen Liebe gesucht. Ich habe sie gefunden – in mir, in allem, in den einfachen Dingen.

Suchen auch Sie nach der großen Liebe und es will einfach nicht klappen? Dann kann ich Ihnen nur empfehlen, erst einmal bei sich selbst aufzuräumen, anstatt die Zeit in viele Dates zu investieren. Die Lösung Ihrer Probleme liegt nämlich nicht im Außen, sondern ganz allein in Ihnen.

Erst wenn Sie das Glück und die Liebe in sich selbst finden, können Sie den Irrglauben loslassen, dass Sie nur den richtigen Partner finden müssen, um glücklich zu werden. Erst dann werden Sie das finden, wonach Sie wirklich suchen.

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Über den Autor/die Autorin

Lena Lamberti

Lena Lamberti ist Ärztin und Bloggerin. Im Dezember 2017 hat sie begonnen für ein Jahr auf Männer – bzw. auf Sex mit diesen – zu verzichten und schreibt unter oneyearnoguy.org über ihre Erfahrungen damit. Erstaunlich ehrlich öffnet sie dem Leser ihre Gefühle, hinterfragt sich, die Welt und ihre Vergangenheit. Sie scheut nicht davor sich verletzlich zu zeigen und den Blick hinter die Fassade einer modernen Powerfrau zu offenbaren, die doch eigentlich nur die große Liebe sucht und leider zu oft an den falschen Stellen danach gesucht hat. In ihrem Blog zeigt sie die Transformation auf, die sie durchmacht, während sie sich abseits des Datingswahns selbst findet. Eine ungewöhnlicher und spannender Weg zum Glück.