Wann waren Sie eigentlich sich selbst das letzte Mal dankbar?

All diese Gedanken werden Ihren Selbstwert erhöhen. Denn wenn Sie sich selbst dankbar sind, dann schenkt Ihnen die Person Anerkennung, mit der Sie am meisten kommunizieren. Da kann es nur gut sein, diese Selbstgespräche auf eine positive, wertschätzende Basis zu stelle. Viel zu oft denken wir nämlich: „Das hätte ich besser oder anders machen sollen.“ Der härteste Kritiker ist man meist selbst. Mir selbst sage ich heftig die Meinung – und stärke damit meine Selbstwzeifel und werte mich vor mir selbst ab. Negativere Gedanken kann man kaum haben.

Dankbarkeit und Anerkennung sind Sie auch sich selbst schuldig

Dass eine Beziehung in Schieflage gerät, wenn die Partner sich zu wenig Anerkennung schenken, ist keine neue Erkenntnis. Dagegen hilft beispielsweise die Übung, täglich fünf Dinge zu notieren, für die man dem Partner dankbar ist. So prägt man sich ein, dass weder Beziehung noch Partner selbstverständlich sind.

Ich denke, diese Übung sollten wir auch für uns selbst übernehmen. Gerade in den Zeiten, in denen Sorgen übermächtig werden und Zweifel wie Gebirge sich vor uns aufrichten. Ohne unsere vielen kleinen Entscheidungen tagein tagaus stünden wir nicht da, wo wir jetzt sind. Seien Sie dankbar für die vielen – manchmal auch erst im Nachhinein – guten Schritte, die Sie gewagt haben. Sie müssen sich dafür nicht lieben, aber Sie könnten sich ein großes Stück weit mehr respektieren. Ein Plus an Ausgeglichenheit wird schließlich auch Ihrem Partner und damit Ihrer Liebe gut tun.


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