(K)Ein schlechter (Ehe)Mann

10 Tipps, mit denen Er die Ehe gerade noch retten kann

Nicht jeder schlechte Ehemann ist ein schlechter Mensch. Man kann sogar ein sehr guter Mensch sein, der einfach sehr schlecht darin ist, verheiratet zu sein. Man kann nett sein, empathisch, aufopfernd und besorgt. Und trotzdem mies als Mann. Dabei hat man doch vor Zeugen versprochen, seine Frau in guten wie in schlechten Zeiten zu lieben und zu ehren. Und nun tut man es nicht – weil man gerade Stress, einen Schnupfen, etwas Spannenderes zu tun oder schlicht und einfach keine Lust hat. Und riskiert damit die Trennung. Erkennen Sie sich wieder? Dann schreiten Sie lieber jetzt zur Tat, statt im Nachhinein zu ergrübeln, was Sie alles hätten tun können, um Ihre Ehe noch zu retten.

Diese zehn Tipps helfen vielleicht dabei:

1. Die Ausgangslage prüfen

Verhält sie sich anhänglich, bettelt um Aufmerksamkeit und nörgelt wegen Kleinigkeiten? Gut, denn das bedeutet, dass Sie noch eine Rolle spielen. Schlechter sieht es aus, wenn sie bereits resigniert hat und sich verschließt. Denn an diesem Punkt hat sie entschieden, Sie nicht mehr einzubeziehen. Und mit jedem Abend, an dem ein paar Bier wichtiger sind als sie, fühlt sie weniger. Hier wird es schwer, das Ruder noch einmal rumzureißen. Schwer, aber möglich. Und es lohnt sich, verdammt noch mal.

2. Sie verstehen lernen

Frauen sehnen sich nach einer intimen geistigen, emotionalen Verbindung zu ihrem Partner. Reißt diese ab, kann es sie so sehr frustrieren, dass sie sich anderweitig umsehen. Und da Frauen sich eher als Männer auf intellektueller Ebene verlieben, ist der Seitensprung vorprogrammiert. Lesen Sie also in Ihrer Frau, als würden Sie sie gerade erst kennenlernen. Sie ist ein anderer Mensch als damals, hat andere Träume, Vorlieben und Ziele. Ergründen Sie ihre Gefühle und zeigen Sie ehrliches Interesse.

3. Für die Liebe entscheiden

„Ich liebe dich“ sagt sich schnell. Wenn man morgens zur Arbeit geht oder abends, bevor man sich wegdreht. Es verkommt zu einer Floskel, die kaum noch wahrgenommen wird. Anstatt es nur auszusprechen, zeigen Sie ihr also Ihre Liebe mit kleinen Aufmerksamkeiten. Egal ob vor anderen oder im Privaten: Geben Sie ihr das Gefühl, eine umwerfende Frau zu sein, für die Sie sich auch nach dem Ja-Wort jeden Tag aufs Neue entscheiden. Ganz bewusst. Für den Rest Ihres Lebens.

4. Positiv kommunizieren

Nichts ist in einer Beziehung schlimmer als fehlende Kommunikation. Paare, die sich nicht mehr austauschen, verlieren sich zwangsläufig. Doch wer meckert, um überhaupt irgendwas zu sagen, macht es nicht besser als der Schweigende. Deshalb: Sagen Sie Ihrer Frau einen ganzen Tag lang nichts Negatives. Keine Gemeinheiten, Kritik oder Abfälligkeiten im Nebensatz. Hat schon ganz gut funktioniert? Wiederholen Sie es – täglich. Werden Sie rückfällig, entschuldigen Sie sich. Zweimal.

5. Körperkontakt suchen – aber richtig

Umarmen Sie Ihre Frau! Und zwar täglich und fest und vor allem eins: ehrlich. Ja, das klingt banal. Kann aber Wunder bewirken. Zeigen Sie ihr, dass Sie sie nicht als selbstverständlich betrachten. Schauen Sie ihr in die Augen, wenn Sie Ihnen etwas erzählt. Nehmen Sie ihr Gesicht beim Küssen in beide Hände und legen Sie all Ihre Liebe hinein, ohne gleich weitergehen zu wollen. Wenn Sie es gut anstellen, wird sie nach ein paar Anläufen vermutlich selbst den nächsten Schritt machen.

6. Ihre Lust wiederbeleben

Früher ergriff sie regelmäßig die Initiative, ohne dass Sie darum betteln mussten. Heute ist davon kaum etwas übrig und Sie denken, es liegt an ihr. Dass sie keine Lust mehr auf Sex hat, nicht mehr will. Dabei will sie, und wie. Aber nicht das, was sie bekommt. Dass Sie lieber Abende mit einem Videospiel oder der Bundesliga verschwenden nämlich, als sich Zeit für sie zu nehmen. Ignorieren Sie Ihre Frau also nicht den ganzen Tag, um dann vor dem Schlafen Sex einzufordern. So läuft es nicht.

7. Verantwortung übernehmen

In jeder Beziehung sind Aufgaben und Verantwortungsbereiche unterschiedlich verteilt. Im besten Fall herrscht zwischen beiden Partnern ein Gleichgewicht, doch in der Realität geben die Frauen meist mehr. Auch heute hängen Haushalt und Kindererziehung noch häufiger an ihnen, obwohl sie gleichwertige Karrieren verfolgen. Bringen Sie sich also ganz selbstverständlich ein. Der Trick jedoch: Beschränken Sie sich nicht auf Ihren Anteil von 50 Prozent, sondern geben Sie die vollen Hundert. Immer.

8. Verhaltensweisen ändern

Die perfekte Frau, mit der Sie nie streiten würden – die gibt es nicht. Verschwenden Sie also lieber keine Energie darauf, Ihre Ehefrau zu einer genügsameren, anspruchsloseren Variante ihrer selbst zu machen. Sie werden sie nicht ändern und enden höchstens in noch mehr Frustration. Akzeptieren Sie vielmehr, dass eine glückliche Ehe Arbeit bedeutet. Arbeit an einem selbst. Solange Ihre Frau Sie und nicht jemand anderen will, investieren Sie Kraft und Zeit, um das eigene Verhalten zu überdenken.

9. Initiative zeigen

Trotz aller Zugeständnisse: Den Wegweiser ihrer Beziehung drehen zwei Menschen immer noch gemeinsam. Es ist keine nette Geste, ihr alle Entscheidungen zu überlassen – egal, wie relevant sie auch sein mögen. Teilnahmslosigkeit und Desinteresse sind Giftstoffe, die eine Ehe nach und nach zersetzen können. Packen Sie es also einfach an! Planen Sie das Wochenendprogramm oder buchen Sie endlich den längst versprochenen Kurztrip. Was auch immer: Warten Sie nicht, bis sie es tut.

10. Den Wettkampf antreten

Männer vergleichen sich gern und oft. Sie wollen erfolgreicher sein als die anderen, mehr Tore schießen, die allergrößten Berge versetzen. Dummerweise kommen sie selten auf die Idee, diesen Maßstab auch an sich als Ehemänner anzusetzen – es scheint der Mühe nicht wert. Merkwürdig, schließlich sollte die Beziehung doch zu den wichtigsten Dingen im Leben zählen. Wollen Sie Ihre Frau halten? Dann zeigen Sie ihr, dass Sie die Pole Position anstreben. Auf allen Ebenen Ihrer Ehe.

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