Vom Umgang mit einem “emotionalen Krüppel”

Jule Blogt macht sich Gedanken um Männer, die sich selbst als “emotionalen Krüppel” bezeichnen. Was hat es mit denen auf sich? Eine Spurensuche

“Ich bin ein emotionaler Krüppel!” – Diesen Satz höre ich in letzter Zeit vermehrt von den Herren, mit denen ich zu tun habe. Ich lerne sie oberflächlich kennen, sehe ihre Stärken und ihre Schwächen. Umso tiefer ich in ihre Seele blicken darf, desto wertvoller und wundervoller erscheinen mir diese Männer. Manchmal schaue ich sie verträumt an, sehe sie lachen und denke mir: “Wenn du wüsstest, wie toll du bist! Wenn du wüsstest, was ich in dir sehe!” Wird unsere Verbindung jedoch enger, suchen die Männer einen “Ausweg”, um sich nicht noch weiter öffnen zu müssen.

“Ich bin ein emotionaler Krüppel, du kannst von mir nichts erwarten!” – Eat that!

Als Totschlagargument kann man das bezeichnen! Was will ich so einer Aussage entgegen stellen?

“Nein, stimmt doch gar nicht!” – hilft da wenig. Ich nehme es also hin.

Was ist ein “Emotionaler Krüppel”?

“Emotionaler Krüppel” – diese Formulierung schwirrt mir so oft in meinem Kopf herum. Ich möchte sie für mich definieren, eine Erklärung finden, wie jemand dazu kommt, sich als so etwas zu bezeichnen.


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