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Studie stellt fest: Liebe hat mehr Kraft als Sex

Ist Liebe die stärkste Kraft der Welt? Vielleicht. Laut einer Studie soll sie aber zumindest stärker sein als der Sexualtrieb

Wir alle wünschen sie uns, viel wird über sie gesprochen, gesungen und geredet. Doch was ist Liebe wirklich? Für viele ist sie die stärkste Kraft der Welt. Anthropologin Helen Fisher hat jedoch eine wissenschaftlichere Sicht auf diese Dinge. Für sie ist Liebe ein starker Trieb des Menschen. Das mag zunächst sehr weltlich für etwas klingen, was uns doch eher himmlisch schön erscheint. Doch nur weil Liebe laut der Expertin ein Trieb ist, ist sie nicht weniger bedeutsam. Laut Fisher ist die romantische Liebe sogar bei weitem mächtiger als der menschliche Sexualtrieb – an den wir wohl zuerst denken, wenn wir das Wort „Trieb“ hören.

Der romantische Liebestrieb beginnt laut Fisher dann, wenn ein Mensch einen anderen als einzigartig empfindet. Wir begehren den anderen und verzweifeln, wenn wir ihn nicht als Partner haben können. „Körperliche Trennung oder soziale Barrieren steigern das Begehren“, erklärt Fisher im Interview mit „profil.at“. Der Wunsch, mit dem anderen zusammen zu sein, bringe viele Menschen sogar dazu, ihre Überzeugungen und Gewohnheiten zu ändern. Doch woher kommt diese Leidenschaft, die der Liebe innewohnt? Die Anthropologin findet darauf eine nüchterne Antwort: „Diese Passion kommt aus primitiven Gehirnzentren für Wollen und Begehren.“ Sie machen diesen Trieb aus, der das Ziel hat, den idealen Paarungsgefährten zu finden. Doch es geht eben nicht nur um Sex.

Liebe und Sex sprechen unterschiedliche Gehirnareale an

Das zeigt auch eine Studie der Stony Brook University in New York, an der Fisher beteiligt war. Diese offenbart, dass bei tiefer Liebe andere Gehirnareale aktiviert werden, als bei bloßer sexueller Erregung. Blickte einer der Studienteilnehmer auf ein Foto seines geliebten Menschen, wurden nur teilweise Gehirnareale aktiviert, die mit dem Empfinden von Attraktivität zu tun haben. Die Regionen im menschlichen Gehirn, die bei romantischer Liebe angesprochen werden, befinden sich hauptsächlich auf der rechten Seite. Während das Empfinden von körperlicher Anziehung mehrheitlich in der linken Gehirnhälfte angesiedelt zu sein scheint.

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