Männer erklären: Wovor sich Männer wirklich fürchten

Hier liegt übrigens auch ein weiteres Problem: Viele Männer haben so große Angst vor Zurückweisung, dass sie lieber in einer miesen Beziehung bleiben, als sich zu lösen und neues Glück zu suchen. Die Angst, für Mangelware befunden und zurückgewiesen zu werden, ist für manche Männer einfach zu überwältigend. Diese Angst vor Zurückweisung ist auch daran schuld, dass manche Männer in Beziehungen zu devoten Häschen mutieren, die keine eigene Meinung mehr haben und alles tun, was ihnen auferlegt wird. Dieses Verhalten resultiert aus der Angst, dass die Frau eines Tages die Nase voll haben und einen Abgang machen könnte. Ergo: Zurückweisung!

Furcht Nr. 2: Die Angst vor Bedeutungslosigkeit

Für die meisten von Ihnen ist es sicher keine Überraschung, aber Männer streben nach Bedeutung und Relevanz. Sei es durch einen eindrucksvollen Job (Stichwort: Karriere), sei es durch die Gründung einer Familie, die man ver- und umsorgt, oder einfach durch das Gefühl, vom Partner gebraucht zu werden. Wir fürchten uns jedoch davor, dass wir all diese Dinge verlieren könnten und sozusagen in die Bedeutungslosigkeit abrutschen. Wir haben Angst, irgendwann nur noch wie ein Möbelstück, ein Handwerker oder ein Gehaltsscheck gesehen zu werden.

Wer sich im Bekanntenkreis umsieht, wird feststellen, dass es solche Beziehungen tatsächlich gibt. Irgendwann hören die Partner auf, sich gegenseitig „zu sehen“. Stattdessen „funktionieren“ beide Parts nur noch. Und davor haben wir Angst, denn das bedeutet, dass wir für die Partnerin nicht mehr wert sind als das Geld, das am Ersten des Monats auf dem gemeinsamen Konto erscheint. Der Mensch dahinter ist jedoch nicht mehr von Interesse und somit: bedeutungslos.

Keine reine Männerangst

Wie bei der Angst vor Zurückweisung ist natürlich auch diese Angst kein reines Männerding. Jeder kennt sie vermutlich auf die eine oder andere Weise. Eine gute Freundin von mir fühlt sich seit der Geburt ihres Kindes zum Beispiel nur noch als Mutter wahrgenommen, während alle anderen Facetten ihres Selbst plötzlich nicht mehr relevant zu sein scheinen – und ihr Partner ihr auch genau dieses Gefühl gibt. Darum: Wir alle sollten niemals aufhören, unsere Mitmenschen „zu sehen“, mit all ihren Charaktereigenschaften, Macken, Vorlieben und Abneigungen. Und nicht vergessen, ab und zu zu kommunizieren: Du bist (mir) wichtig!


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