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Wann beginnt eigentlich Untreue?

Neun von zehn wünschen sich absolute Treue. Trotzdem geht jede/r Zweite fremd. Nur – wo fängt der Betrug eigentlich an: Geknutsche auf der Weihnachtsfeier? Erotische Fantasien? SMS-Flirts? Intime Freundschaft?

Es ist doch immer wieder dasselbe: Werden wir gefragt, was in einer Beziehung wirklich zählt, fallen uns sofort Treue und Ehrlichkeit ein. Rund 90 Prozent aller Deutschen wünschen sich laut Forsa-Umfragen die monogame Beziehung. Nach anderen Studien ist für stolze 93 Prozent der 18- bis 35-Jährigen Treue wichtig bis sehr wichtig. Dennoch: Fragen Sie dieselben Menschen danach, wie sie es selber halten, geht die Rechnung nicht auf. Jeder Zweite erlaubt sich Seitensprünge, das ergeben Erhebungen seit Jahren. Auch wenn es so scheint: es wird heute nicht häufiger fremdgegangen als vor 30 oder 40 Jahren. Affären außerhalb der Beziehung gibt es solange wie die Menschheit. Dating-Apps und Internet-Portale erleichtern lediglich die Logistik der Untreue.

Von wegen: Nur ein Kuss…

Für viele beginnt das Fremdgehen mit Fremdknutschen. Nach einer Studie von Emnid fühlen sich 39 Prozent der Frauen und 33 Prozent der Männer von ihrem Partner betrogen, wenn er/sie jemand anderen küsst – lang, innig, eben mit allem, was dazu gehört.

Wie sehr sich die Geister jedoch im Detail scheiden, zeigt eine Studie der Universität Michigan. 27 unterschiedliche Verhaltensweisen wurden von Studenten unter der Fragestellung „Wann betrüge ich den anderen?“ bewertet. Die interessanten Ergebnisse: Eine gemeinsame Dusche wurde von den meisten eher als Untreue angesehen als der Kuss auf den Mund. Händchenhalten empfanden mehr Befragte heikel als das Sitzen auf dem Schoß eines anderen. Und – surprise, surprise! – erotische Nachrichten zu verschicken wurde als betrügerischer eingestuft als eine Übernachtung im gleichen Bett oder Hotelzimmer. Außerdem ganz oben im Fremdgeh-Ranking: das gegenseitige Mailen von Fotos nackter Tatsachen. Eine Umarmung für mehr als zehn Sekunden, das Anvertrauen von Geheimnissen und viele gemeinsame Unternehmungen oder Unterhaltungen am Telefon empfanden die meisten Umfrageteilnehmer hingegen nicht als „echten“ Seitensprung – bis auf wenige.

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Über den Autor/die Autorin

Ulrike Hagen

"Life´s what you make it...“ – die Hamburgerin mit Leib und Seele freut sich täglich darüber, dass sie ihrer unbändigen Neugierde auf Menschen und Geschichten in ihrem Beruf nachgehen darf. Als Journalistin und freie Autorin kommt ihr zugute, dass sie unentwegt den bunten Fragen ihrer beiden Kinder ausgesetzt ist. Die schönsten Schwänke hebt sie sich für ihre Kurzgeschichten auf. Beziehungsstatus? Glücklich gebunden – und verliebt in das Leben (und den FC St.Pauli)...