Wir verwenden eigene Cookies und Cookies Dritter, um die Nutzung der Website zu analysieren und um Werbung auf unserer und anderen Websites auszuspielen.
Verpassen Sie
keinen Artikel mehr!

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an!

Abonnieren
Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.
Ich möchte per E-Mail von beziehungsweise (PE Digital GmbH) über aktuelle Artikel rund um die Liebe sowie über Produktangebote informiert werden. Diese Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Kontaktadressen entnehmen Sie unseren Datenschutzhinweisen.
Verpassen Sie keinen Artikel mehr!
Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.

Wie teilt ein Paar Miete und Haushaltskosten wirklich gerecht?

Wer zahlt wie viel in einer Beziehung? Jeder die Hälfte? Oder im Verhältnis zum Einkommen? beziehungsweise-Autorin Kirsten Schwieger stellt verschiedene Modelle vor, um eine der wichtigsten Beziehungsfallen zu umgehen

Für nicht wenige Paare ist Geld die größte Herausforderung ihrer Beziehung. Selbst wenn keine Knappheit herrscht, denn: Geld kann in Beziehungen auch ein Machtmittel sein. Außerdem sind Geld und Selbstwertgefühl eng verknüpft. Spätestens beim Zusammenziehen sollten Paare sich gründlich überlegen, wie sie gemeinsame Kosten aufteilen und bestreiten wollen.

Unzählige Partnerschafts-Foren sind voll mit der Frage, wie die monatlichen Ausgaben in einer Beziehung am besten gerecht aufgeteilt werden können. Was kein Wunder ist, berührt der gerechte Umgang mit Geld eine Grundfrage des Zusammenlebens. Darüber hinaus ist die Aufteilung bei stark ungleichen Einkommen, in Zeiten von Jobwechseln oder auch in der Elternzeit komplizierter als vielleicht noch eine Generation zuvor.

Keine allgemein gültige Berechnungsformel

Gleich vorweg: Eine allgemein gültige Lösung oder mathematische Berechnungsformel gibt es nicht – zu verschiedenen sind individuelle Einstellungen, Bedürfnisse und natürlich auch die Einkommensverteilung. Nur eine klare Empfehlung: Das Thema Geld sollte in einer Beziehung niemals tabuisiert oder aufgeschoben werden. Spätestens mit dem Zusammenziehen sollten detaillierte und verbindliche Regelungen getroffen werden. Welche bei veränderten Lebensumständen flexibel angepasst werden sollten. Grundsätzlich müssen beide Partner mit der getroffenen Lösung zufrieden sein.

Ausgaben überblicken und Finanzen organisieren

Als Erstes ist es ratsam, sich einen Überblick über sämtliche anfallende Gemeinschaftsausgaben wie Miete, Strom, Auto, Telefon, Internet und Lebensmittel zu schaffen. Hierzu empfiehlt sich das Führen eines Haushaltsbuches. Das mag spießig klingen, doch herrscht insbesondere beim Thema Geld nicht selten eine verschobene Wahrnehmung: Jeder erinnert sich vorrangig an die Momente, in denen er selber bezahlt hat. Für eine gerechte, gemeinsame Finanzplanung macht es Sinn, in zwei Schritten vorgehen: Die Organisation der Finanzen zu klären und einen Verteilungsschlüssel festzulegen. Zu verschiedenen, praktizierten Modellen gibt es folgende Erfahrungswerte.

Seite 1 2 3
Verwandte Themen:

Über den Autor/die Autorin

Kirsten Schwieger

Kirsten Schwieger ist freiberufliche Journalistin und findet, dass auch Mutterliebe die Hormone ganz schön zum Tanzen bringt.