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Wie mich mein bester Freund verließ

Der beste Freund hat eine Neue. Doch die duldet keine weiteren Göttinnen neben ihr. beziehungsweise-Autorin Christiane Mieth über den Verlust und das Ende eine langjährigen Freundschaft wegen unbegründeter Eifersucht 

Schon seit Kindertagen habe ich einen besten Freund – den Nachbarsjungen. Und wenn jemand jetzt denkt: „Ist doch klar, die erzählt jetzt gleich, wie sie sich unsterblich in ihn verliebt hat“, muss ich ihm direkt den Wind aus den Segeln nehmen. Da lief nämlich nie was zwischen uns und da wird auch nie was laufen.

Nein, es geht nicht um uns beide und irgendwelche amourösen Schwingungen, die wir nicht wahrhaben wollen. Es geht um seine neue Freundin. Und nein: Ich bin nicht eifersüchtig. Aber sie. Die Kleine hat ein großes Problem mit anderen Frauen in seinem Leben. Aber fangen wir von vorne an.

Freude schöner Götterspeisen

Ungefähr vor drei Monaten hat mir mein bester Kumpel mit leuchtenden Augen von seiner neuen Flamme erzählt. Sie sei so toll und überhaupt, alles sei perfekt, glitzer, glitzer etc. Wie es sich für eine gute beste Freundin gehört, habe ich mich natürlich für ihn gefreut. Wenn er glücklich ist, bin ich mit ihm glücklich. Er war total euphorisch und sprach von uns wie von den drei Musketieren. Ich könnte den ganzen Mädchenkram statt mit ihm jetzt mit ihr machen und das würde ganz toll funktionieren. Ja klar, dachte ich mir. Was Hormone alles mit einem machen!

Direkt mal den ersten Eindruck versaut

Ein paar Tage später habe ich Miss Perfect dann kennen gelernt. Der erste Eindruck war ganz okay: Sie war hübsch, wirkte nicht aufgesetzt oder oberflächlich. Aber sie hatte etwas in ihrem Blick, dass ich komisch fand. Etwas Unehrliches und Stechendes. Wie Reißzwecken, die sehen auch nett aus und stechen dich dann von hinten. Sie fragte mich direkt: „Und, wo steckt dein Freund?“ Meine Antwort gefiel ihr gar nicht: „Ach, der kommt bestimmt gleich auf einem weißen Schimmel daher geritten.“ Mein bester Freund musste laut lachen, was Madame noch weniger gefiel. Spaß verstand sie scheinbar nicht so.

Achtung: Dachschaden!

Danach habe ich sie nicht mehr sonderlich oft gesehen. Sie kam ab und zu mal mit ins Kino oder in unsere Lieblingskneipe, hielt sich aber immer zurück und wartete, bis sie mir ihre Reißzwecken zuschießen konnte. Ich verstand ihr Problem nicht. Sie bemühte sich selbst überhaupt nicht, mich kennen zu lernen. Und wenn ich es versuchte, bekam ich abgehackte, schnippische Antworten.

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Über den Autor/die Autorin

Christiane Mieth

Christiane Mieth liebt es, in Düsseldorf durch die Straßen zu ziehen und Menschen zu beobachten. In ihrem Blog Mieth me! schreibt sie Geschichten über alles, was ihr dabei begegnet, über Menschen und Freundschaften, das Leben und natürlich auch die Liebe.