Ruhe bewahren – 5 Denkanstöße für Krisensituationen

Ihre Beziehung ist in Seenot geraten? Sie sind innerlich aufgewühlt? Dann helfen Ihnen diese 5 Denkanstöße, um schnell(er) wieder zur Ruhe zu kommen

Da ist sie, die Beziehungskrise! Jetzt lässt sie sich nicht mehr leugnen. Man hat miteinander gestritten und ist unversöhnlich auseinandergegangen. Der Partner ist vielleicht übers Wochenende weggefahren („um mich mal zu sammeln“). Nun sitzt man allein am Küchentisch. Man grübelt und hadert. Wutgeladen, traurig, verzweifelt – weil alles so ist, wie es ist und man scheinbar nichts am Ist-Zustand ändern kann. Doch das stimmt nicht! Diese fünf Denkanstöße helfen Ihnen dabei, wieder zur Ruhe zu kommen.

1. Alles geht vorbei

Ja, gewiss: Es ist, wie es ist. Jetzt gerade. Das lässt sich nicht schönreden. Aber es wird vorbeigehen. Die Zeit verändert alles, auch wenn das in einer akuten Krise nicht in unseren Kopf will. Doch genauso ist es, wirklich! Das Problem an Krisen ist, dass wir dazu neigen, unsere negativen Emotionen festzuhalten, statt sie einfach zuzulassen. Wir grübeln uns tiefer und tiefer in die schlechte Stimmung hinein, statt uns einfach von der Zeit helfen zu lassen. Wie wird unser Leben in einer Woche, in einem Monat, in einem Jahr aussehen? Sicherlich anders.

2. Anderen schaden heißt, sich selber zu schaden

Wir haben einander wütende, unfaire Worte an den Kopf geworfen. Denn die Behauptungen und Unterstellungen des Anderen konnten wir ja nicht unerwidert im Raum stehen lassen. Doch was bringt es, „Rache“ nehmen, „zurückschlagen“ oder unserem Gegenüber durch spitze Bemerkungen und Vorwürfe schaden zu wollen? Am Ende schaden wir doch nur der Beziehung – und damit letztlich uns selbst.

3. Die Verhältnismäßigkeit der Dinge

Manchmal hilft ein Blick in den Nachthimmel. Da funkeln die Sterne. Millionen, Milliarden sind es wohl. Niemand hat sie alle gezählt. Das, was sich da über unseren Häuptern auftut, ist einfach so groß und irgendwie auch ehrfurchterbietend, dass wir es kaum fassen können. Und dann denken wir an unsere momentanen Probleme. Sind diese nicht verhältnismäßig unbedeutend, so sehr sie uns gerade auch wehtun? Dieser Gedanke hilft dabei, sich selbst und die gegenwärtige Krise nicht übermäßig wichtig zu nehmen. So wird aus einer Mücke kein Elefant. Auch Krisen sind relativ.

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