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Liebesgeschenke, die in Wahrheit keine sind

Er: Der Mann mag manchmal hilflos erscheinen, wenn er mal wieder ein Loch zu viel in den Socken hat und diese nicht sieht oder mal wieder nach seiner Unterhose sucht. Ihm deswegen jedoch neue zu schenken und das gerade an Weihnachten, erscheint manchmal zu viel des Guten. Als ob er nicht selber für sich sorgen kann, obwohl sie es in diesem Falle einfach nur gut meint. Auch ist es dem Mann durchaus zumutbar, in Sachen Duft und Körperpflege für sich selbst zu sorgen.

Ich erinnere mich da an so manchen Versuch einer Frau, mir mit Badezusätzen, Rasierutensilien oder männlichen Parfüms aus dem Discounter eine Freude zu machen. Dazu dann Herrenschokolade oder ein Marzipanbrot, gerade weil ich doch in einer Stadt wohne, die für ihre Schokoladenkreationen und ihr Marzipan bekannt ist. Ich erinnere mich noch an ihr erwartungsvolles Gesicht. Mehr als ein „Danke“ brachte ich nicht über die Lippen, denn Freude konnte ich nicht verspüren. Hauptsache, man hat überhaupt ein Geschenk bekommen, könnte man meinen. Mitnichten, denn auf solche Geschenke könnte ich tatsächlich verzichten. Solche Dinge kaufe ich mir in der Tat lieber selbst.

Ein Geschenk mit einer falschen Botschaft

Ich persönlich habe mich noch nie über Socken oder Unterhosen gefreut. Ich habe mir die immer lieber selber gekauft. Ich bin da auch eher pragmatisch. Sie müssen bequem sein, zweckerfüllend und preiswert. Allenfalls wenn sie mir selbst gestrickte Socken schenkt, würde ich mich darüber freuen, denn die kommen dann von Herzen und das weiß ich dann auch zu schätzen. Auch beim After Shave oder Shampoo gehe ich mir das lieber selber aussuchen. Bislang konnten wir uns auch so gut riechen. Und für Schneekugeln oder anderen Dekokram fehlt mir einfach der Sinn. Wenn sie das gut leiden kann, soll sie das gerne für sich oder meinetwegen auch für uns kaufen, aber bitte nicht als Weihnachtsgeschenk für mich. Und das war tatsächlich mal das gruseligste Weihnachtsgeschenk, das ich von meiner damaligen Freundin erhalten habe: Eine Dekoschneekugel zum Schütteln. Diese habe ich dann ein Jahr später beim Schrottjuleklapp weiter verschenkt. Die neue Besitzerin erfreut sich tatsächlich noch an dieser wundersamen Schneekugel, denn diese steht noch am selben Platz, nämlich auf ihrer Fensterbank.

Sie: Und dabei sind diese Klassiker doch eigentlich ziemlich einfallslos, oder? So etwas schenken wir im Kollegenkreis, wenn jemand Geburtstag hat. Dahinter steckt für uns keine besondere Botschaft. Und schließlich trägt jedes Geschenk irgendeine Botschaft.

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