Diese 3 Kommunikationsfehler machen fast alle Paare. Sie auch?

Einige Partner beklagen, dass in Langzeit-Beziehungen der Sex zu kurz kommt: „Wir hatten früher so viel Sex, jetzt schläfst du gar nicht mehr mit mir.“ Der andere Partner fühlt sich kritisiert und zieht sich zurück – „Mir ist das einfach weniger wichtig, ich habe so viel um die Ohren, will neben Job und Haushalt und Kindern einfach nur meine Ruhe”. Dabei kann der Wunsch nach mehr Zärtlichkeit auch ganz anders geäußert werden: „Nach all den Jahren siehst du immer noch umwerfend aus. Ich finde dich gerade so sexy. Heute Abend massiere ich dich auf der Couch.“ Statt der kritisierenden Forderung kommen Lob, Anerkennung und ein dickes Kompliment. Das wird definitiv besser funktionieren, wetten!

Kommunikationsfehler geschlossene Fragen

Wenn Sie richtig kommunizieren wollen, müssen Sie die richtigen Fragen stellen. „Bist du traurig?“ oder „Geht es Dir schlecht?“ lassen sich schnell und einfach mit Ja oder Nein beantworten. So erfahren Sie vielleicht den momentanen Gefühlszustand Ihres Partners, aber nicht den Grund dafür. Beginnen Sie Ihre Fragen lieber offen, zum Beispiel mit: „Wie würdest Du dich fühlen, wenn …“, „Was kann ich tun damit …“, „Warum fühlst du dich gerade …“. Diese Fragen erfordern eine ausführliche Antwort und lassen Ihrem Partner genug Freiraum. So verbessern Sie Ihre Kommunikation auf Dauer schon mit ein paar kleinen Wörtern.

Kommunikationsfehler mangelnde Wertschätzung

Ein weiterer Kommunikationsfehler ist es, zu wenig Anerkennung zeigen. Jede Bemühung des Partners sollte honoriert werden, auf beiden Seiten. Hat Ihr Partner die Kommunikation verbessert? Hört er Ihnen zu und versucht, auf Ihre Bedürfnisse einzugehen und Ihre Wünsche tatsächlich umzusetzen? Dann sagen Sie ihm ruhig, wie dankbar Sie dafür sind. Es zeigt ihm, dass Sie seine Bemühungen erkennen und dass es sich für ihn lohnt, etwas zu ändern.

Erwarten Sie nicht zu viel auf einmal. Die Kommunikation zu verbessern ist ein fortdauernder Prozess. Richtig streiten will gelernt sein. Wenn Sie an Ihrer Streitkultur arbeiten möchten und sich an diese Regeln halten, wird Ihre Beziehung nicht schon morgen, aber garantiert langfristig sehr davon profitieren.


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