Diese 3 Kommunikationsfehler machen fast alle Paare. Sie auch?

Menschen haben zwar unterschiedliche Kommunikations-Stile, machen aber nahezu alle die gleichen Kommunikationsfehler, beispielsweise indem oft und sehr direkt Kritik geäußert wird. Welche Fallen Sie umgehen sollten und wie ein liebevoller Austausch gelingt, verraten wir Ihnen hier

Vor allem in einer Partnerschaft ist es essentiell, den anderen in seinen Bedürfnissen und Wünschen zu hören. Dafür müssen diese aber auch so kommuniziert werden, dass der Partner sie wahrnehmen kann.

Träume und Wünsche verändern sich im Lauf der Zeit, deswegen sollten Paare immer wieder über ihre Ziele im Leben reden. War einem kinderlosen Paar eine tolle Wohnung und finanzielle Freiheit besonders wichtig, kann es sein, dass sich die Prioritäten mit Kindern verschieben. Nicht mehr Luxus, Karriere und Wohlstand zählen, sondern gemeinsame Zeit und gegenseitige Unterstützung. Verpassen Paare allerdings die Chance, über ihre veränderten Bedürfnisse zu sprechen, kommt es zwangsläufig zu Kommunikationsfehlern und damit zu Missverständnissen: „Ich arbeite so viel, weil du doch immer ein tolles Haus wolltest.“ „Das Haus ist mir total unwichtig! Ich will, dass wir als Familie mehr Zeit verbringen.“

Wenn Paare ihre Kommunikation verbessern, verstehen sie plötzlich wieder, was der andere sich wünscht und können aufeinander eingehen. Damit dies gelingt, sollten Sie sich diese drei häufigen Stolpersteine vergegenwärtigen:

Kommunikationsfehler Kritik

Einer der gängigsten Fehler: Wenn Partner sich Veränderung wünschen, suchen Sie eher den Fehler beim anderen, als ihre eigenen Wünsche konkret zu formulieren. Also: Nennen Sie persönliche Bedürfnisse. Bitten Sie darum, dass diese mehr gesehen werden. Das ist ein enorm wichtiger Schritt, wenn Sie Ihre Kommunikation wirklich verbessern möchten.

Anstatt zu kritisieren, was nicht passiert, beschreiben Sie die Situationen, die Sie gerne öfter erleben würden. „Ich würde heute so gerne abends auf der Couch mit dir kuscheln und reden. Ich brauche deine Nähe.“ Das klingt einladend und liebevoll. „Du hast nie Zeit für mich, wir reden überhaupt nicht mehr miteinander“ hingegen klingt nach Kritik und vorwurfsvoll. Der Partner geht sofort in Verteidigungshaltung. Damit wird eine erfolgreiche Kommunikation im Kein erstickt.


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