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6 Gründe, mich von meiner Ex zu trennen

Gast-Autor Sascha Grimm berichtet vom Ende einer einst glücklichen Beziehung

Mein Kumpel hat mich neulich nach einer halben Flasche Rotwein gefragt, woran man eigentlich merkt, dass eine Beziehung keinen Sinn mehr hat – und zwar endgültig. Denn gerade wenn man schon lange zusammen ist, spielen schließlich jede Menge Faktoren mit in diese Frage hinein. Ein „Wir streiten uns ständig“ ist da noch lange nicht aussagekräftig genug, um eine solch wichtige Entscheidung zu treffen.

Bei meiner Ex-Freundin, mit der ich sehr, sehr lange zusammen war, habe ich am Ende aber tatsächlich jede Menge triftige Trennungsgründe gefunden.

1. Sie hat mich ohne Grund wahnsinnig gemacht

In den ersten Jahren war jeder Tag, den wir gemeinsam verbracht haben, super. Selbst wenn wir stundenlang auf der Couch gegammelt und kein Wort miteinander gesprochen haben, waren wir eine durch und durch harmonische Einheit. Bis zum Tag X! Ohne Vorwarnung hat sich dieses Gefühl der „Einheit“ verändert und ich hatte plötzlich keine Lust mehr, dass sie neben mir auf der Couch liegt. Ihre Anwesenheit fing regelrecht an, mich zu nerven: ihr Geruch, ihr Lachen über eine witzige Situation im Film, die Lautstärke, mit der sie an ihren Salzstangen knabbert – völlig banale Dinge brachten mich innerlich plötzlich völlig um den Verstand. Warum das so war? Keine Ahnung, aber vermutlich waren es die ersten Zeichen meines Bauchgefühls, dass da was im Busch ist.

2. Ich wollte mich emotional zurückziehen

Mit dem Gefühl des „Anwesenheits-Stresses“ kam auch das Bedürfnis, mich emotional vor ihr zu verschließen. Ich hatte einfach nicht mehr das Bedürfnis, zu reden. Ich wollte plötzlich nicht mehr, dass sie weiß, was mich beschäftigt oder belastet – und ganz wichtig: Ich wollte nicht, dass sie sich einmischt und versucht, meine Probleme zu lösen. Vom Ratgeber in allen Lebenslagen wurde meine Freundin plötzlich zum „ungebetenen Einmischer“, ein bisschen wie bei einem Anruf der Eltern. Alles wissen sie besser, alles wollen sie wissen, aber man selbst sträubt sich wie ein bockiger Hund mit allen Vieren dagegen. Obwohl die Basis einer guten Beziehung Kommunikation ist, fingen wir an, uns beide immer mehr voreinander zu verschließen. Mund zu, Licht aus, Finito!

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Über den Autor/die Autorin

Sascha Grimm

Sascha Grimm ist 34 und liebt seine Heimat, den Norden. Er ist Serien-Junkie, mag Sport, Theater und natürlich: Frauen. Er schreibt für ein Online-Magazin und arbeitet als Grafiker in einer Kreativagentur.