Keine Angst vor dem Fliegen mit Baby

In einem Flugzeug ist es eng, sind viel zu viele Menschen und man hat keine Chance, mal eben rauszugehen. So viel ist klar. Mit einem Baby an Bord wird das nicht besser. Kein Wunder, dass eine geplante Flugreise vielen Eltern Angst macht. Doch das muss nicht sein!

Fliegen kann schon für Erwachsene sehr anstrengend sein. Von der langen Anreise zum Flughafen, über die Wartezeit am Gate, bis hin zum Flug an sich – bevor Sie am langersehnten Reiseziel angekommen sind, hat man bereits einige Strapazen hinter sich. Nehmen Eltern darüber hinaus noch ein kleines Baby mit, bereitet Ihnen das oftmals Bauchschmerzen. Doch keine Sorge: Mit der richtigen Vorbereitung können auch junge Familien entspannt in den Flieger steigen.

Ein Tipp vorweg: Kleine Babys können im Gegensatz zu Erwachsenen den Druckausgleich nicht selbstständig bestreiten. Eine Stillmahlzeit oder ein kleines Fläschchen erleichtern es dem Baby, den Druck im Flieger auszugleichen. Bei Start- und Landeanflug sollten Sie daher für eine kleine Mahlzeit sorgen.

Vorbereitung: Kinderreisepass und Buchung

Ab welchem Alter ein Baby überhaupt mitfliegen darf, ist von Airline zu Airline unterschiedlich. Meist sind die Fluggesellschaften, was das Mindestalter angeht, aber nicht sonderlich restriktiv und erlauben kleine Passagiere schon ab dem Alter von ein bis zwei Wochen an Bord. Für Sie heißt das: Es liegt in Ihrem eigenen Ermessen, ob das Kind bereit für seinen ersten Flug ist.

Ist der Flug geplant, sollten Sie sich früh genug um die Ausweisdokumente kümmern. Denn auch ein Baby benötigt einen Kinderreisepass, den Sie folglich rechtzeitig beantragen sollten. Die Bearbeitungszeit liegt durchschnittlich bei vier Wochen. In einigen Reiseländern wie den Vereinigten Staaten ist zudem besondere Vorsicht geboten, da weitere Einreisebestimmungen gelten können, beispielsweise ein elektronischer Reisepass.

Ebenfalls vor dem Flug sollten Sie sich Gedanken über den Komfort während der Reise machen. Unter zwei Jahren fliegen Babys bzw. Kleinkinder für gewöhnlich kostenlos mit. Das heißt aber auch, dass sie keinen eigenen Sitz haben und auf dem Schoß der Eltern angegurtet werden. Für kurze Flüge mag das kosteneffizient sein, doch bei längeren Aufenthalten in der Luft kann diese Einsparung schnell in Anstrengung umschlagen. Ein Ausweg wäre, ein Babybettchen in der ersten Reihe zu reservieren. Diese Option ist allerdings bei vielen Reisenden mit Kind sehr begehrt und sollte daher frühzeitig gebucht werden.


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