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Und, was suchst du?

Ich hörte nichts mehr von ihm. Vierzehn Tage lang. Meine Empörung über seine Äußerungen verflog, ich begann zu verstehen, dass es an den Haaren herbeigezogene Gründe waren, um mich auf Abstand zu halten, da er dachte, ich will zu schnell zu viel von ihm. Dann tat er mir leid.

Ich schrieb ihm und fragte, wie es ihm geht.

Daraufhin hatten wir wieder häufiger Kontakt, trafen uns auch wieder. Landeten schließlich wieder im Bett, auf dem Küchentisch, in der Umkleidekabine … Dafür, dass es keine Beziehung war, lief es richtig gut. Wir sahen uns regelmäßig, telefonierten, schrieben …

Im letzten Monat hatte sich plötzlich etwas geändert. Was genau, konnte ich nicht sagen. Die Nachrichten wurden kürzer, seltener, nichtssagender. Telefonate kamen keine mehr. Treffen wurden zur Seltenheit. Hatte ich das Recht, etwas deshalb zu sagen? Schließlich war es eine Nicht-Beziehung, jeder hatte seine Freiheiten.

Gib ihm Zeit, vielleicht hat er nur viel um die Ohren, sagte ich mir, sagten meine Freunde mir (jene ausgenommen, die ihn bereits nach unserem ersten Breakup am liebsten auf den Mond hatten schießen wollen.)

Schließlich wollte ich anrufen, fragen, was los ist. Keine Reaktion. Auch meine Textnachricht blieb unbeantwortet. Stattdessen ziert jetzt seine neue Freundin sein Profilbild. Ein Foto von beiden, knutschend.

Früher war es verpönt, mit jemandem per SMS Schluss zu machen. Das taten nur die ganz Schlimmen, die Bad Boys, die, mit denen Frau sowieso nicht glücklich werden konnte. Doch sogar das erscheint mir humaner, als eine (Nicht)-Beziehung per Profilbild für irrelevant zu erklären.

Wenn das die Evolution des Schlussmachens ist, dann bin ich gerne oldschool. Ein wenig Anstand demjenigen gegenüber, dem man vor nicht allzu langer Zeit sagte: „Ich liebe es, dich zu küssen, ich liebe es, bei dir zu sein.“ Aber das ist wohl zuviel verlangt.

Also wenn mich das nächste Mal jemand fragt: „Was suchst du?“ Dann werde ich genau schildern, was ich mir vorstelle und vor allem, was ich mir nicht vorstelle. Vielleicht frage ich es auch selbst.

Sie möchten uns Ihre Erlebnisse erzählen? Wir freuen uns darauf und veröffentlichen vielleicht als nächstes Ihre Love Story. Hier können Sie uns Ihre Liebesgeschichte senden.

P.S.: Tipp- und Grammatikfehler korrigieren wir für Sie mit größter Sorgfalt. Größere Veränderungen werden wir aber natürlich nur nach vorheriger Absprache mit Ihnen vornehmen. Mit der Veröffentlichung des Beitrags stimmen Sie unserer Autorenvereinbarung zu.

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Über den Autor/die Autorin

Leserbeitrag

beziehungsweise-Leser erzählen in ihren eigenen Worten authentisch, emotional und inspirierend wahre Liebesgeschichten, wie sie nur das Leben schreiben kann. Sie haben ein Rezept für glückliche Beziehungen? Möchten Ihre Geschichte teilen? Schreiben Sie uns und machen Sie mit!