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Ich weiß nicht, ob wir eine Zukunft haben

Ich fühlte mich wie ein sehr junges Mädchen

Ich benahm mich wie ein Mädchen in der Pubertät und ich konnte nichts dagegen tun. Unsere Blicke trafen sich immer wieder und wir machten Späße darüber, wie der Abend noch verlaufen könnte. Scherzend erzählte ich, dass ich in meinem Zimmer eine große Eckbadewanne habe, die darauf wartet, benutzt zu werden. Ich wollte seine Reaktion sehen. Er wirkte interessiert, doch das war mir nicht eindeutig genug, um einen ersten Schritt zu machen. Stattdessen wartete ich auf eine Reaktion von seiner Seite.

Leider waren wir keinen einzigen Moment allein und dann kam auch bereits das Taxi. Wir mussten zurück ins Gästehaus. Udo war ein paar Kilometer entfernt in einem anderen Hotel untergebracht, da das Gästehaus voll war. Was für eine Schande … 

Als Udo bei seinem Hotel mit seinem Kollegen aus dem Taxi stieg, wünschte er mir einen schönen Abend und das war’s. Ich wollte ihm tief in die Augen schauen und sagen, komm mit mir, lass uns zusammen sein und alles tun, von dem ich glaube, dass wir es uns wünschen. Udo drehte sich nur noch zwei oder drei Mal um und schaute dem Taxi hinterher. Doch was hatte das zu bedeuten? War es ein Zeichen von Desinteresse oder vielmehr ein Ausdruck davon, dass er mich süß findet, aber einfach zu schüchtern ist? An dem Abend bin ich alleine eingeschlafen, doch meine Gedanken waren bei Udo.

An Tag 2 war es immer noch sehr aufregend für mich, wenn Udo in meiner Nähe war. Ich musste mich wirklich anstrengen, um mich konzentrieren zu können. Ich schrieb meine Nummer auf einen kleinen Zettel und war fest entschlossen, ihm diesen am Ende zu geben. Doch als der Moment des Abschieds da war wusste ich: Nein, du gibst ihm den Zettel besser nicht. Lass es! Mach dich nicht lächerlich. es gibt kein Anzeichen, dass er dich auch will.

Und in genau diesem Moment zuckte Udo seine Visitenkarte und gab sie mir. Innerlich habe ich einen lauten Freudenschrei losgelassen, aber natürlich reagierte ich in Wirklichkeit ganz cool. Zuhause überlegte ich: Schreibe ich noch heute? Morgen? Nächste Woche?

Natürlich schrieb ich ihm noch direkt am selben Abend. Zurück kam ein kühles: Ich bin gut angekommen, bis bald dann.

Oh Mann, hatte ich mich in etwas verrannt?

Männer! Was hatte das jetzt zu bedeuten? Oder auch nicht zu bedeuten? Hatte ich mich vielleicht in etwas verrannt? 

Es herrschte dann Funkstille. Genau vier Wochen. Dann hatte Udo ein weiteres Seminar und war etwas näher bei mir. Er schrieb mir, dass er mich sehr gerne sehen würde – und ob ich Lust hätte, mit ihm zu baden. 

Ich gebe zu, das ist eine Nachricht die nicht jeder Frau auf Anhieb gefällt. Aber mir hat sie sogar sehr gefallen. Jetzt wusste ich, dass er mich auch will. Ich habe die vergangenen Wochen von ihm geträumt und mich immer wieder gefragt: Wo war dieser tolle Mann mein ganzes Leben gewesen? Aber das war nun völlig egal, denn jetzt war er ja fast bei mir. 

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Über den Autor/die Autorin

Leserbeitrag

beziehungsweise-Leser erzählen in ihren eigenen Worten authentisch, emotional und inspirierend wahre Liebesgeschichten, wie sie nur das Leben schreiben kann. Sie haben ein Rezept für glückliche Beziehungen? Möchten Ihre Geschichte teilen? Schreiben Sie uns und machen Sie mit!