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Heute will ich wissen von dir: Ganz oder gar nicht?

Wenn er sie haben kann, will er sie nicht, wenn sie geht, merkt er, dass sie ihm entgleitet und setzt alles daran, sie in seinem Leben zu halten, um sie dann wieder mit voller Wucht aus diesem raus zu stoßen. Unsere anonyme Autorin beendet nun diesen toxischen Kreislauf

Nun ist es ein paar Tage her, unser Gespräch über Verbindlichkeit. Die, die du mir nicht geben kannst oder willst. Ein jahrelanges On und Off nimmt nun hoffentlich ein Ende, denn ich sagte dir klar: ganz oder gar nicht! Nun muss ich alle Kraft zusammennehmen, das auch durchzuziehen.

Ich habe vor ein paar Wochen noch einmal ja gesagt, ja zu dir, ja zu uns, ja zur Zukunft. Genau wie du. Oder vielmehr, du hast mir, vermutlich sogar dir selbst, das Ja nur vorgemacht. Schmerzliche Erkenntnis. Ich erinnere mich an deine Tränen, an deine Worte, du habest Angst, mich zu verlieren, ich wäre der einzige Mensch (neben deiner Familie), den du noch hast, der Mensch, der dich kennt wie kein anderer …

Und doch sind diese Worte so hohl, so schmerzhaft, denn all das bedeutet nichts. Nicht mehr. Es wundert mich nicht, dass ich einer der wenigen Menschen bin, der dir geblieben ist. Denn du zerschlägst seit Monaten nur Porzellan um dich herum. Verletzt genau die, die dich am meisten lieben. Wie mich. Auch wenn du dich immer und immer wieder für dein Verhalten entschuldigst, war ich es dir nicht wert, einmal, ja nur ein einziges Mal, vorher darüber nachzudenken, was du mir damit antust.

Ich bin gesprungen, in die letzte Chance, und nur geflattert und geflattert und habe auf dich gewartet. Und du hast dir währenddessen alles genommen, was du brauchtest, aber gesprungen bist du nicht, um mit mir zu fliegen. Und nun muss ich Rast machen, weil die Kraft ausgegangen ist. Rast auf einem knochigen Ast, der gerade so viel Gewicht halten kann, wie ich mit mir trage. Für dich ist auf diesem Ast kein Platz.

Ich bin unendlich müde, noch mehr, wenn ich erkenne, dass du nie vorhattest zu springen. Immer und immer wieder hast du mich zu dir gerufen, weil du mich gebraucht hast und ich bin immer wieder und wieder zu dir gekommen, in der Hoffnung, dir helfen und dich von deinem Leid heilen zu können. Um dich einfach zu lieben und es dich wissen zu lassen.

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Über den Autor/die Autorin

Leserbeitrag

beziehungsweise-Leser erzählen in ihren eigenen Worten authentisch, emotional und inspirierend wahre Liebesgeschichten, wie sie nur das Leben schreiben kann. Sie haben ein Rezept für glückliche Beziehungen? Möchten Ihre Geschichte teilen? Schreiben Sie uns und machen Sie mit!