Wir verwenden eigene Cookies und Cookies Dritter, um die Nutzung der Website zu analysieren und um Werbung auf unserer und anderen Websites auszuspielen.
Verpassen Sie
keinen Artikel mehr!

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an:
per WhatsApp oder per E-Mail!

Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.
Ich möchte per E-Mail von beziehungsweise (PE Digital GmbH) über aktuelle Artikel rund um die Liebe sowie über Produktangebote informiert werden. Diese Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Kontaktadressen entnehmen Sie unseren Datenschutzhinweisen.
Verpassen Sie keinen Artikel mehr!

Folgen Sie uns jetzt auf WhatsApp!

Unsere Hinweise zur Datenverarbeitung finden Sie hier.

In der Achterbahn der Gefühle

Kaum etwas ist so schmerzhaft wie unerfüllte Liebe. Unsere anonyme Leserin über eine geradezu irrsinnige Achterbahnfahrt zwischen Hoffnung und Verzweiflung 

Die Erfahrung einer verschmähten Liebe zu machen, ist die härteste und zugleich intensivste Art, sich selbst neu kennenzulernen. Ich spreche von einem Gefühl, das sich aufbäumt und dich von innen zerfrisst. Das Gefühl, nicht gut genug, nicht hübsch genug, nicht einzigartig genug, nicht lustig genug … einfach nicht genug zu sein. Dieses Gefühl ist wohl eines der schlimmsten Gefühle, die ein Mensch empfinden kann. Zugleich auch noch zu wissen, dass eines Tages ein anderer Mensch gut genug sein wird … Dass all das, was du gern für diese Person sein würdest, jemand anderes, anscheinend Besseres sein wird. Hilflosigkeit, Leere, Selbstzweifel, Angst, Hoffnung, Enttäuschung und Wut sind ständige Begleiter in diesen Tagen.

Von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt durchlebt man in wenigen Stunden eine Achterbahn der Gefühle, aus der man einfach nicht entkommen kann. Man steigt wie ferngesteuert wieder hinein. Nach einem langen Anstieg und einer kurzen Phase, in der man über alle Berge sehen kann, weiß man doch sicher, dass der Abgrund nur wenige Meter entfernt wartet. Man fährt darauf zu, will nicht wahrhaben, dass all die Glücksgefühle und Hoffnungen nur eine kurze Illusion der eigenen Vorstellungskraft waren. Am Abgrund angekommen, kann man für einen Bruchteil von Sekunden gleichzeitig das Glück und die tiefe Enttäuschung spüren. Machtlos saust man die Abfahrt hinunter, bekommt kaum Luft zum Atmen, will aussteigen, anhalten oder zumindest Herr über seine Emotionen bleiben. Alles vergebens.

Das Stechen im ganzen Körper, wenn all die eben noch da gewesenen Endorphine plötzlich verschwinden und die Enttäuschung nicht nur den Leib, sondern auch die Seele erstarren lässt. Irgendwann ist der Punkt gekommen, an dem man nicht mehr tiefer fallen kann. Die Geschwindigkeit, in der die Emotionen überkochen, verlangsamt sich. Die Machtlosigkeit über die eigenen Gefühle weicht dem Zustand der absoluten Leere. Keine Freude, keine Wut, keine Trauer und keine Euphorie. Nur die Gewissheit, dass man sich erneut einer wagen Hoffnung nach Erfüllung hingegeben hatte.

Seite 1 2 3
Verwandte Themen:

Über den Autor/die Autorin

Leserbeitrag

beziehungsweise-Leser erzählen in ihren eigenen Worten authentisch, emotional und inspirierend wahre Liebesgeschichten, wie sie nur das Leben schreiben kann. Sie haben ein Rezept für glückliche Beziehungen? Möchten Ihre Geschichte teilen? Schreiben Sie uns und machen Sie mit!