Liebeslexikon: B wie Bärchen

In unserem Lexikon erklären wir die lustigsten, schönsten und interessantesten Dinge rund um die Themen Liebe, Zweisamkeit und allem, was dazugehört

Na, welchen Kosenamen haben Sie Ihrem Schatz verpasst? Eigentlich auch egal, denn: Zwar bedeuten verschiedene Kosenamen angeblich auch verschiedene Dinge, aber vor allem bedeutet die Verwendung an sich eine ganze Menge.

Haben Sie schon einmal etwas von der “Sprache der Liebe“ gehört? Wissenschaftler vermuten, dass es so etwas tatsächlich gibt: eine Art Sprache, die sich zwischen Liebenden entwickelt. Roland Barthes hat darüber zum Beispiel ein ganz wunderbares Buch geschrieben. Aber darum soll es hier nicht gehen, sondern vielmehr darum: Zu dieser Sprache gehören eben auch Kosenamen.

Ich liebe dich, also kose ich dich

Kosenamen bedeuten angeblich etwas. Nicht nur, dass wir sie verwenden, sondern auch, welche genau wir benutzen. Dabei geht es aber eigentlich um viel mehr: Denn ein Kosename bedeutet wie das Händchenhalten: Wir gehören zusammen. Und das sogar noch viel mehr, als es fast jede andere Geste kann.

Denn: Ein Kosename ist etwas sehr Spezielles und vor allem Intimes. Er zeigt allen Anwesenden, dass wir jemanden ganz nah an uns herangelassen haben. Dass wir nicht den coolen Macker machen oder ach so straight sind, sondern eben auch mal anschmiegsam und sehr verliebt.

Bitte mit Vorsicht

Vor dem Chef sollten wir unseren Liebsten natürlich nicht “kleiner Hase“ nennen – das geht den Chef erstens nichts an und zweitens sind Kosenamen wie unsere Beziehung selber: etwas sehr Kostbares, auf das wir achtgeben müssen. Denn auch nach Jahren, auch nach einer Trennung, auch, wenn wir uns schon kaum noch kennen: den Kosenamen, den wir uns einst gaben, den vergessen wir nicht. Der gehört zur Beziehung wie der Geruch, wie ganz bestimmte Erinnerungen und Momente. Hüten wir diesen Schatz. Im wahrsten Sinne des Wortes. 😉

Weitere interessante Beiträge