Warten. Warten. Warten auf den perfekten Heiratsantrag

Die Beziehung könnte kaum besser laufen. Aber da fehlt noch was zum Glück … Liebe Männer, ab auf die Knie! Jule Blogt wünscht sich einen Heiratsantrag. Und gibt es den auch in perfekt?

Mit männlichen Freunden rede ich normalerweise eher über oberflächliche Themen. Sport, das aktuelle politische Geschehen und Neuigkeiten aus dem Bekanntenkreis dominieren die Gespräche. Doch manchmal gibt es Abende, an denen es sehr persönlich wird. An genau so einem Abend eröffnete mir ein guter Freund, wie er sich den perfekten Heiratsantrag für seine zukünftige Frau vorstellte. Hm, dachte ich, da bin ich ja mal gespannt! Er wollte eine richtig große Show machen. Die Buchung einer bekannten Pop-Band war schon fest eingeplant. Kennt Ihr das Video von Revolverheld “Ich lass für dich das Licht an”? Dort überrascht ein Mann seine Freundin mit einem Antrag, nachdem sie ein kleines Privatkonzert besucht hat. Ein persönliches Überraschungskonzert für die Angebetete und am Ende ein tränenreicher Antrag, so hatte das auch mein Kumpel geplant! Süß! Er schmückte jedes Detail seiner Beschreibung so romantisch aus, dass ich schon fast “Ja, ich will!” schreien wollte! Die Welt braucht einfach mehr Romantiker.

Ein Heiratsantrag ist Männersache

Ich muss gestehen: Mir ist es wichtig, dass mir ein Antrag gemacht wird. Emanzipation hin oder her, ich möchte diesen Moment einmal erleben. Würde ich vor meinem Angebeteten auf die Knie fallen, würde mir dieser Moment auf meiner „Liste“ fehlen. Dieses Gefühl, dass da jemand ist, der ein ganzes Leben mit mir verbringen will, ist mir einfach zu wertvoll, als dass ich es selbstgewählt aufgeben würde.

Abgesehen davon würde ich vermutlich vor lauter Tränen der Gerührtheit kein einziges Wort herausbekommen. Und nur heulend auf die Knie zu gehen kann auch implizieren: Verdammt, die neuen Schuhe sind dreckig! Die waren schließlich neu, da kann man wohl eine Träne vergießen, oder?

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