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Der Hängebrückentrick: Verlieben geht einfacher mit einem Adrenalin-Kick

Mit einem einfachen Trick die Chance fürs Verlieben vervielfachen? Warum Bungee-Jumping oder ein Besuch im Hochseilgarten fürs erste Date besser geeignet sind als ein Kino- oder Restaurantbesuch, weiß beziehungsweise-Autorin Vanessa Hahn

Zwar lassen sich Liebe und Verliebtheit nicht erzwingen. Doch es gibt einen Trick, mit dem Sie die Wahrscheinlichkeit, dass es funkt, deutlich erhöhen können. Ob Ihr erstes Date noch bevorsteht oder Sie bereits über beide Ohre verliebt sind: Der so genannte „Hängebrückentrick“ sorgt dafür, dass Amors Pfeile deutlich schneller fliegen als sonst. Warum Sie lieber zusammen Achterbahn fahren oder einen Hochseilgarten besuchen sollten, statt miteinander essen oder ins Kino zu gehen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Das Hängebrückenexperiment

Wenn Sie mit Ihrem Date etwas Aufregendes unternehmen, dürfte sich die Wahrscheinlichkeit fürs Verlieben erhöhen. Zu diesem Ergebnis kamen die beiden amerikanischen Psychologen Donald Dutton und Art Aron, die ihr „Hängebrückenexperiment“ 1974 in der Zeitschrift „Journal of Personality and Social Psychology“ veröffentlichten. Das Experiment fand auf zwei Fußgängerbrücken über dem Capilano Canyon in North Vancouver statt. Die beiden Psychologen wollten herausfinden, ob Männer die Attraktivität einer Frau höher einschätzen, wenn sie diese in einem aufregenden Moment treffen.

Die erste Brücke war stabil und sicher und befand sich nur wenige Meter über dem Fluss. Die andere Brücke hingegen war eine wackelige Hängebrücke, die bei Wind schwankte und sich etwa 137 Meter über einem rauschenden Fluss befand. Neben den beiden Psychologen Donald Dutton und Art Aron gehörte auch eine hübsche junge Frau zum Forscherteam, die sich bei beiden Experimenten in der Mitte der jeweiligen Brücke befand. Gemeinsam mit den Männern, die diese Brücke überquerten, füllte Sie einen Fragebogen aus und gab ihnen anschließend ihre persönliche Telefonnummer.

Das Ergebnis war eindeutig. Von den Teilnehmern, die auf der wackeligen Hängebrücke befragt wurden, riefen viermal so viele bei der hübschen Interviewerin an als jene, welche die stabile Brücke überquerten. Ob die Chance fürs Verlieben bei einem actionreichen Date viermal so groß ist als bei einem neutralen Date, lässt sich hieraus natürlich nicht eindeutig schlussfolgern. Sicher ist jedoch, dass ein Action-Date die Chance fürs Verlieben deutlich steigert.

Warum ist das so?

Das aufregende Erlebnis beim Action-Date sorgt für einen Adrenalin-Kick, der Ihren Körper in einen Stress- bzw. Alarmzustand versetzt. Adrenalin ist eng verwandt mit den beiden Liebeshormonen Dopamin und Noradrenalin, weshalb wir in einer bedrohlichen Situation emotional empfänglicher sind als bei einem Kinobesuch oder dem gemeinsamen Dinner. Treffen wir während oder unmittelbar nach einer aufregenden Situation auf einen attraktiven Menschen, so reagieren wir mit stärkeren Emotionen als in einer neutralen Situation.

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Über den Autor/die Autorin

Vanessa Hahn

Vanessa Hahn weiß, wie die Liebe funktioniert. Mit ihrem Verlobten ging sie durch Höhen und Tiefen und hat dabei nie das „Wir“ aus den Augen verloren. Als Online-Redakteurin und studierte Soziologin gibt sie ihre praxiserprobten Ratschläge an Menschen weiter, die endlich eine erfüllte Beziehung führen möchten. Zu ihren Leidenschaften gehören das Wandern, Fahrradfahren und Reisen. Gemeinsam mit ihrem zukünftigen Ehemann und Hund Willi lebt sie in einer Wohnung im Grünen am Rande von Pforzheim.