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How to survive als Single – Allein ist man weniger zu zweit

Wir vom beziehungsweise-Team haben uns voll und ganz der Liebe verschrieben. Doch wer Single ist, muss nicht zwangsläufig traurig und allein sein, findet auch Katrin Nusshold. Die Autorin liefert mit „How to survive als Single“ einen augenzwinkernden Blick auf das Singleleben und zeigt, dass dies auch Freiheit, Spaß und Individualität bedeuten kann. Lesen Sie hier einen Buchauszug und gewinnen Sie mit etwas Glück am Ende des Artikels eines von drei Buch-Exemplaren oder drei Premium-Mitgliedschaften der Partnervermittlung Parship

Wie schmerzfrei das Singleleben ist

Als Single werden Sie nicht verletzt. Punkt. Auf jeden Fall nicht, indem Ihnen jemand das Herz herausreißt und darauf herumtrampelt. Es sei denn, Sie legen es auf eine neue Beziehung an. Denn Beziehungen (vor allem diejenigen mit Verfallsdatum, aber auch funktionierende Partnerschaften) haben automatisch ein sehr hohes Herzschmerz-Risiko. Viele führen sogar noch vor ihrer Entstehung zum Herzensbruch. Andere fügen den involvierten Parteien während der Dauer der Partnerschaft Leid und Schmerz zu. Aber spätestens wenn die Beziehung irgendwann in die Brüche geht, bleibt kein Herz verschont.

Das Fehlen jenes Schmerzes ist der ultimative Vorteil des Singledaseins – und es ist sehr häufig der Grund, der tief im Kern des freiwilligen Verzichts auf Herzensangelegenheiten sitzt. Denn wie wir alle wissen, tut nichts mehr weh als der Bruch einer Beziehung mit einem Menschen, der uns sehr viel bedeutet. All die Tränen, all die Sorgen, all die Gewichte, die schwer auf uns lasten, wenn wir nicht wissen, wie es weitergeht, oder schweren Herzens erkannt haben, dass es nicht mehr weitergeht. All das gibt es für Singles nicht, halleluja!

Es ist nicht abzustreiten: Liebe macht uns wahnsinnig. Nicht erst am Ende einer Beziehung, wenn uns das eiskalte Messer in unser bereits überstrapaziertes Herz gestoßen wird. Sondern schon in der Anfangsphase, in welcher man alle noch so unscheinbaren Details unnötig zu Tode analysiert und ständig von der Furcht verfolgt wird, dass die Hoffnung doch zu Staub zerfallen wird. Denn wieso hat er noch nicht geschrieben, obwohl er doch online ist? Warum hat er die letzte Frage ignoriert? Wieso folgt er auf Instagram jetzt dieser hübschen Frau? Warum hat er die alten Fotos mit der Ex noch nicht gelöscht? Und wieso hat ihn das Mädel, das ganz sicher auf ihn steht, soeben auf diesem und jenem Meme verlinkt? Die Unsicherheiten wachsen gerade am Beginn einer Bekanntschaft oder Beziehung ins Endlose. Daher stellt sich die Frage: Was ist angenehmer? Ein seelenruhiges, friedvolles, spaßiges Singleleben – oder ein Leben geplagt von nervtötenden Überinterpretationen des Verhaltens eines potenziellen Beziehungsinteressenten, der ja eigentlich sowieso nicht zu uns passt, gefolgt vom unweigerlichen brutalen Schmerz, wenn die Beziehung scheitert?

Ich für meinen Teil habe inzwischen gelernt, dass es mir und meinem Seelenfrieden deutlich besser geht, wenn ich mir keine Gedanken um irgendeinen möglichen Partner machen muss, der mir im einen Moment das Blaue vom Himmel verspricht, nur um meine Erwartungen im nächsten Moment wieder zu zerstören. Das bedeutet nicht, dass ich mich der Liebe verschließe und mich nie wieder darauf einlassen will; ich weiß, dass die Liebe wunderschön sein kann, dass nicht jede Beziehung zum Scheitern verurteilt ist, und behaupte nicht, dass dem nicht so sei. Aber ich weiß auch, dass sie in den meisten Fällen in unsagbaren Schmerzen endet. Wäre dem nicht so, wäre unser Planet nicht gefüllt mit Singles und Geschiedenen, denen das Herz gebrochen wurde.

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