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How to survive als Single – Allein ist man weniger zu zweit

Die Mitglieder des omnipräsenten Rosarote-Brille-Clubs – die verliebten, mit Herzchen in den Augen auf Wolke 7 tanzenden Verfechter aller Herzensangelegenheiten, die fest daran glauben, dass jeder Topf seinen Deckel und damit die große Liebe findet – dürfen gerne mit den Augen rollen. Ich gebe ihnen ja nicht unrecht; ich hoffe, dass es für jeden einen passenden Partner gibt und er diesen auch finden wird. Doch wissen können wir das nicht. Und wir mögen, solange wir single sind, zwar die emotionalen Hochs der Liebe verpassen, dafür bleiben uns aber die damit einhergehenden Tiefs auch erspart. Daran gibt es nichts zu rütteln, das ist eben so, auch wenn Verliebte es nicht gerne hören, wenn ein Single so etwas sagt. Und solange nicht tatsächlich jemand auftaucht, der uns vollkommen aus den Socken haut und uns das Gefühl gibt, jedes Risiko wert zu sein, dürfen wir Singles doch wohl dankbar dafür sein, uns keinem Herzschmerz ausgesetzt zu sehen. Was soll ich sagen, ich habe mein Herz grundsätzlich schon gerne ganz und unversehrt.

Hat man nämlich die Anfangsphase des Kennenlernens heil überstanden und die feste Beziehung als solche definiert, folgt der Schmerz, den die Beziehung selbst mit sich bringt, wenn die Partner doch nicht so gut zusammenpassen, wie es anfangs den Anschein machte. Weniger in den ersten Monaten, in welchen bekanntlich die rosa Brille regiert, aber spätestens nach einem Jahr, wenn man langsam wieder klarsieht und die ersten Konflikte überhandnehmen. Reihen sich genug davon aneinander oder wird die Beziehung durch andere Faktoren negativ beeinflusst, weil man mit gewissen Eigenschaften des Partners schwer leben kann oder immer wieder enttäuscht wird, dauert es nicht lange, bis eine einst glückliche Partnerschaft zu einer tief unglücklichen mutiert ist. Hält dieser Zustand über längere Zeit hinweg an, ist nicht nur die eigene Psyche in Gefahr, in ein frustriertes Loch zu fallen, sondern auch die körperliche Gesundheit. Britische Wissenschaftler haben in der Tat herausgefunden, dass psychisch belastende Partnerschaften aufgrund der kontinuierlich negativen Emotionen, die mit ihnen im direkten Zusammenhang stehen, auch dem Körper ernsthafte Schäden und Krankheiten zufügen können.

Irgendwann, sofern man nicht masochistisch veranlagt ist und die Beziehung trotz emotionalen wie physischen Beschwerden weiterführt, kommt es zum unweigerlichen Ende. Alternativ kommt es unerwartet zum Ende, obwohl man bislang eigentlich sehr glücklich war, der Partner aber nicht. Ungeachtet der genauen Umstände und Ursachen – die Klinge durchbohrt unser Herz ohne Rücksicht auf Verluste. Und wir bleiben zurück mit dem Wissen, dass der eine Mann, mit dem wir unsere Zukunft geplant hatten, auf den wir uns verlassen hatten, von dem wir gedacht hatten, wir seien füreinander da, uns über jede Grenze des Empfindens hinaus enttäuscht hat. (…) Ungeachtet dessen, nach welcher Vorgeschichte und aus welchen Gründen das Zerwürfnis entstanden ist, ob man sich einfach nur auseinandergelebt und die Beziehung einigermaßen friedlich beendet hat, von wem aus und auf welche Weise die Trennung initiiert wurde – es läuft selten ohne unerträglichen Schmerz ab.

(…)

Den Alltag leben & das Herz öffnen

Selbst der überzeugteste Single findet sich hier und da in einer Situation wieder, die seine Zufriedenheit mit dem eigenen Beziehungsstatus nicht gerade fördert. Das ist völlig normal; niemand kann 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche freudestrahlend durch die Gegend rennen. Doch es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit solchen entmutigenden Momenten umzugehen. Man kann sich davon verunsichern lassen und in den Tiefen des Singlefrustloches versinken. Was folgt ist Trauer, Ärger, Depression. Oder aber man geht die Sache mit einer gesünderen Mentalität an. Das heißt, man lässt sich nicht ins Bockshorn jagen, sondern findet eine Lösung für das jeweilige Problem oder macht das Beste draus. Einem Single muss klar sein, dass er sich immer wieder mal irgendwo unwohl, einsam, ängstlich oder ausgeschlossen fühlen wird; doch ob er sich davon den Tag beziehungsweise das Leben ruinieren lässt, hängt ganz von ihm selbst ab. Alles dreht sich letztendlich um die eigene Ansichtsweise, mit welcher man an den Singlealltag herangeht.

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