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Daran habe ich erkannt, dass er nur auf Sex aus war

Es ist nicht einfach zu erkennen, ob Ihr neuer Schwarm nur auf eine Affäre aus ist. Aber dennoch gibt es sie, die kleinen Anzeichen, die Ihnen helfen, ihn zu enttarnen

Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich an ihn denke, mir die Frage stelle wieso ich mich überhaupt auf ihn eingelassen habe. Doch dann bin ich mir sicher, dass er da war, um mir zu zeigen, wie ich niemals sein will.

Wir erfuhren nie wirklich mehr voneinander

Es war ein Dienstagabend, an dem ich mit zwei Freundinnen in einer Bar verabredet war. Normalerweise lasse ich an solchen Abenden das Handy immer in der Tasche, doch an diesem Tag ließ ich es auf dem Tisch liegen.

Gerade als man uns einen Martini an den Tisch brachte, blinkte das Display auf: „Ein neuer Superlike wartet auf dich.“ Gespannt öffnete ich die Dating-App und wischte mich durch einige Profile, bis das Profil auftauchte, das mir einen Superlike gegeben hatte: Ein dunkelhäutiger Mann mit braunen Augen, Bart und dem typischen, strahlendweißen Grinsen.

Meine Freundinnen, die sich bereits über den Tisch gelehnt hatten, warfen mir jetzt gespannte Blicke zu und ich konnte nicht anders, als ihm auch einen Like dazulassen: Wir hatten ein Match.

Es dauerte nicht lange, da erhielt ich die erste Nachricht von ihm, die weniger ausgefallen war, dafür aber auch kein billiger Anmachspruch war. Er fragte schlicht und einfach wie es mir gehe.

Die zweite Frage schickte er mir erst einige Stunden später, als ich mich gerade unter die Bettdecke kuschelte. „Was machst du?“, schrieb er. Und ich schrieb zurück, dass ich gleich schlafen wolle. „Alleine?“, antwortete er dieses Mal sofort. „Ja“, tippte ich und schickte ab. Und bevor mich der Schlaf einholte, schaute ich noch ein letztes Mal auf mein Handy, wo mich die letzte Nachricht an diesem Tag von ihm erwartet: „Schade ;)“

Auf das erste Gespräch folgten noch zwei weitere, ähnliche Dialoge, bis wir die Nummern austauschten und via WhatsApp weiterschrieben. Dort wurden die Gespräche etwas länger, beschränkten sich aber immer noch auf maximal zwei Sätze pro Nachricht, in denen wir nie wirklich mehr voneinander erfuhren. Immer ging es nur darum, wie es uns gehe, was wir gerade so treiben. Mit ihm war alles anders, aber irgendwie war es ok, ich wusste ja, dass wir uns bald sehen würden, und das war alles, was zählte.

Netflix & chill

Das erste Date sollte nicht lange auf sich warten lassen. Noch am zweiten Tag hatte er mich gefragt, ob ich am Wochenende Zeit habe. Dann stand das Wochenende vor der Tür und ich fragte ihn, was wir machen wollen. Er schlug Serien schauen bei Netflix vor.

Natürlich hatte ich mir eine andere Antwort erhofft, irgendwie sowas wie spazieren gehen, essen gehen … Aber irgendwie wollte ich ihn auch sehen, wollte endlich die Möglichkeit haben, ihn zu fragen, was seine Hobbies sind, ob er eine Lieblingsband und ein Lieblingsessen hat.

Also gab ich ihm mein „ok“ und er stand am Samstagabend um 20 Uhr vor meiner Haustür. Tatsächlich redeten wir mehr als wir schrieben. Ich erfuhr, dass er Boxtraining mache, keine Lieblingsband habe, aber gerne Steak esse.

Wir fingen an, irgendeine US-amerikanische Serie zu schauen. Und als hätte ich es nicht bereits ahnen können, befanden sich seine Hände viel zu schnell unter meinem T-Shirt, seine Lippen viel zu schnell auf meinem Mund.

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Über den Autor/die Autorin

Mona Kühlewind

Wenn es eine Sache gibt, der sich die Journalismus-Studentin und Bloggerin Mona Kühlewind sicher ist, dann ist es der Glaube an die eine, ganz große Liebe. Bis sie die aber gefunden hat, steckt sie erstmal jede Menge Liebe in das Schreiben, Reisen und ihren kleinen Hund Rosa.