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Anmachsprüche: Können sie gelingen?

Gute Anmachsprüche: Gibt es sie wirklich?

Wie bei so vielen Dingen im Leben, sind auch Anmachsprüche wohl Geschmackssache. Ob du mit einem Spruch bei jemandem landen kannst, hängt also stark von deinem Gegenüber, aber auch von deinem Auftreten ab. Wer wird schon gerne mit einem Satz angeflirtet, der so auswendig gelernt und unoriginell erscheint, dass ihn niemand ernst nehmen kann?

Generell gilt: je überholter und anzüglicher der Spruch, desto geringer dürfte die Trefferquote ausfallen. Ob Anmachsprüche also das Adjektiv „gut“ überhaupt verdient haben, kann man daher stark anzweifeln. Eine klare Empfehlung sollte also sein, Sprüche à la „Glaubst du an die Liebe auf den ersten Blick? Ansonsten geh ich raus und komme nochmal herein.“ einfach sein zu lassen. Stattdessen sollte jeder Flirtwillige individuell und vor allem ehrlich auf sein Gegenüber zugehen. Und doch möchten wir dir folgende Tipps mit auf den Weg geben, die schüchternen Männern und Frauen dabei helfen können, den ersten Schritt zu wagen:

  • Nimm zuerst Blickkontakt auf, falls es möglich ist, um Interesse zu signalisieren und zu testen, ob dein Gegenüber offen für neue Bekanntschaften ist
  • Zu einem netten und sympathischen Lächeln kann man schwer nein sagen
  • Wenn Joey Tribbiani von Friends uns Eins gelehrt hat, dann das der einzige „Anmachspruch“, bei dem man sicher sein kann, dass er funktioniert, wohl ein freundliches und ernst gemeintes „Hallo“ ist. Denn welche Frau hat nicht davon geträumt, das berühmt berüchtigte „How you doin‘?“ zu hören und welcher Mann sich nicht gewünscht, mal in die Rolle von Joey schlüpfen zu können? Also sei vor allem ehrlich und authentisch und teile deinem Gegenüber mit, dass dein Interesse geweckt wurde.
  • „Sex Sells“ mag in immer mehr Lebensbereichen zutreffen, beim Flirten ist es jedoch fehl am Platz. Denn seien wir mal ehrlich, das einzige was bei Anmachsprüchen à la „“Du bist süß wie eine Praline. Ich hab‘ die richtige Füllung für dich.“ feucht wird, ist vermutlich das Gesicht, nachdem dein Gegenüber dir einen Drink übergeschüttet hat. Also unser Tipp: verzichte auf jegliche Art von sexuellen Anspielungen.
  • Greife ein Merkmal aus der Umgebung auf, um individuell auf die Person eingehen zu können und ehrliches Interesse zu vermitteln, z.B. das Buch, dass dein Gegenüber liest, kann ein guter Ausgangspunkt sein, um nach einer Buchempfehlung zu fragen.
  • Mach dem anderen ein individuelles – und vor allem ernstgemeintes – Kompliment. Ihr könnt die Person z. B. auf die sympathische Ausstrahlung ansprechen. Aber bitte verzichtet auf das allseits beliebte „du hast schöne Augen“
  • Und nicht zu vergessen: auch Frauen dürfen und sollten mal den ersten Schritt machen. Wartet nicht darauf, bis der Mann euch anspricht, sondern ergreift auch selbst die Initiative
  • Seid nicht deprimiert, wenn es nicht auf Anhieb funktioniert. Es ist die Tat, die zählt und je öfter du dich überwindest, desto mehr potenziell großartige Menschen lernst du kennen.
  • Immer dran denken: Übung macht den Meister!

Auch mit den Tipps im Hinterkopf sind viele womöglich noch unsicher, wie der perfekte erste Flirt im Alltag dann wirklich ablaufen kann. Deshalb haben wir noch weitere Tipps, die in einigen Situationen helfen können.

Im Supermarkt

Einkaufen gehen tut jeder und das sogar regelmäßig. Eine super Gelegenheit jemanden kennenzulernen oder nicht? Hast du z.B. jemanden in der Tiefkühlabteilung entdeckt, der dein Herz schmelzen lässt, brauchst du nur noch den richtigen Anfang. Wem das beliebte „Weißt du, wo die Butter ist, ich bin neu hier.“ zu langweilig ist, kann auch gerne kreativer werden. Packt die Person beispielsweise gerade Kaffee in den Einkaufskorb, könntest du das ideal als Aufhänger nutzen: „Kannst du mir sagen, wie der Kaffee schmeckt? Ich würde gerne mal was Neues ausprobieren, kenne mich aber leider gar nicht aus.“ Für die Teetrinker unter euch: das geht natürlich auch mit jedem anderen Produkt, nur Toilettenpapier ist als Aufhänger vielleicht nicht so sexy.

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Über den Autor/die Autorin

Florian Schwartz

Während seines Theater- und Musikwissenschaftsstudiums in München hat Florian Schwartz bereits die menschlichen Lebens- und Liebesdramen eingängig studiert. Nach seiner Ausbildung zum Provokativen Coach am DIP (Deutsches Institut für Provokative Therapie – www.provokativ.com) weiß er auch bestens, mit den Komödien und Tragödien des Alltags umzugehen. Die wilde Mischung aus Improvisation und liebevoller Provokation ist ein wesentlicher Bestandteil seiner Beratungen. Denn ohne Humor geht es einfach nicht. Und den bekommen seine Klienten dick aufs Brot geschmiert.