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Mit diesem Gedanken verliert das Date seinen Schrecken

Nervös vor dem ersten Date? Das ist menschlich, aber sorgt leider auch oft für Verspannung statt gelöster Atmosphäre. beziehungsweise-Autor Thorsten Wittke hat eine interessante Idee, um die Angst in den Griff zu bekommen

„Warum stellst du dir nicht einfach vor, dein Date wäre ich?“ Mit diesem Satz überraschte mich neulich eine Freundin, die ich schon seit Ewigkeiten kenne, als ich ihr zum x-ten Mal klagte, dass ich wieder eine erste Verabredung vermasselt hatte. Sie sagte, dass sie mich für liebenswert und sympathisch hält und nicht verstehe, warum ich mir regelmäßig selbst im Weg stehe, wenn ich im Eins-zu-Eins mit einer Frau ankomme.

Dass genau das den Unterschied für mich macht, ist für sie nicht nachvollziehbar. Bei ihr muss ich mir keinen Kopf darüber machen, ob sie mich mag oder nicht. Wenn ich mich mit ihr treffe, bin ich locker, unbeschwert, eloquent, witzig und schlagfertig. Ich frage mich nicht dauernd, wie das, was ich sage oder tue, auf sie wirken könnte. Ich bin zu 100 Prozent ich. Mit allen Ecken, Macken und Kanten, die ich habe.

Wenn ich in ein Fettnäpfchen trete, zucke ich mit den Schultern und wir lachen gemeinsam darüber. Wenn mir keine Frage mehr einfällt, erzähle ich von mir und kümmere mich nicht darum, wer den größeren Redeanteil hat. Ich kann frei von der Seele sprechen ohne mir ständig zu überlegen, ob das, was ich sage, jetzt gerade dem Zeitgeist gerecht wird oder politisch korrekt ist. Ich bin entspannt und drücke das durch Sprache und Haltung aus. Das passiert ganz automatisch, da habe ich gar keinen Einfluss drauf. Weil wir Freunde sind, vertraue ich ihr und weiß, dass sie mir wohlgesonnen ist. Wenn irgendetwas sauer aufstößt, wird sie es mich wissen lassen. Und sie wird im Zweifel für den Angeklagten entscheiden.

In ein Date bekomme ich nichts oder nur ganz wenig davon transportiert. Und mit jeder Verabredung wird´s schlimmer. Statt einen positiven Lerneffekt daraus zu ziehen, macht mein Hirn das, wofür es gemacht ist, es konzentriert sich auf die Gefahren und Probleme, die vor mir liegen könnten. Das führt zu Unsicherheit und mein Verhalten im Date hat so gar nichts mehr mit dem Menschen zu tun, der ich sonst bin. Ich bin noch nie gut gewesen in Situationen, in denen ich mich auf dem Prüfstand fühlte und habe mich stets bemüht, sie zu vermeiden.

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Über den Autor/die Autorin

Thorsten Wittke

Thorsten Wittke ist in Essen geboren, aufgewachsen und liebt das Ruhrgebiet. Er hat erst spät mit dem Schreiben begonnen, vorher studierte er BWL und hat in der freien Wirtschaft gearbeitet. Heute bloggt er über seine Sicht auf die Welt und arbeitet an seinem ersten Buch. Er ist Single und seine Leidenschaften sind das Reisen, Kino, Theater und der Triathlonsport.