Let’s talk about (how I want to feel) Sex!

Da ist er nun, der Moment, den (leider) viele von uns kennen: Der Traummann oder die Traumfrau hat es sich zwischen unseren Beinen gemütlich gemacht und… irgendwas fehlt.

Während du dich ihm/ihr in deinen Fantasien bedingungslos hingeben konntest, kämpfst du nun gegen das Verlangen an, deine:r Partner:in eine Erregungs-Landkarte zu reichen. Du fühlst alles – außer Vergnügen. Und nun? Über Sex sprechen, ja oder nein?

Should I stay or should I go? 

Da liegst du nun und grübelst. Sag ich was? Sag ich nichts und täusche vor, damit es schneller vorbei ist? Augen zu und durch? Vielleicht hast du auch kein Problem mit dieser Situation und sagst einfach direkt, was du wie brauchst? In diesem Fall, Chapeau! Alle anderen lesen bitte weiter. 

Denn auch wenn im Bett – bis auf Dirty Talk – meist wenig gesprochen wird, ist nach einer solchen (Ent-)Täuschung die Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg – oder in unserem Fall zum Höhepunkt. 

Einfacher gesagt als getan, denn oft steht uns die eigene Schüchternheit im Weg. Wir fühlen uns, als wäre die Überwindung zu einem Bungee-Sprung einfacher, als über Sex zu sprechen. Es fehlen die Worte. Oder es fühlt sich unpassend an, schließlich hat er/sie gar nicht “nach dem Weg” gefragt und wir wollen ja auch keine Gefühle verletzen. Alles total nachvollziehbar, aber zu gutem Sex verhilft uns diese Zurückhaltung nicht. 

Wenn dich diese Problematik betrifft, vielleicht ein schwacher Trost: Ganze 22 Prozent machen laut einer Parship-Studie ihr Sexleben nur mit sich selbst aus. Lasst uns das gemeinsam ändern, denn wer möchte schon auf guten Sex verzichten?  

Because you make me feel… 

Lasst uns also über Gefühle sprechen. Denn anstatt Regieanweisungen (“Etwas mehr links und nun kommt der Finger über Süden ins Spiel”) gibst du deine:r Partner:in mehr Raum für Überraschungen, wenn du einfach einmal darüber sprichst, wie du dich beim Sex gerne fühlen möchtest. Beispiel gefällig? Wie wäre es, sich einfach einmal zu fühlen als “mehr begehrt, als je zuvor” oder wie schön ist es, wenn “meine Brustwarzen das Zentrum deines Universums” sind? 

I take you to the Candy Shop 

Viele fühlen sich unsicher, wenn sie über Sex sprechen. Manche schämen sich auch für ihre Vorlieben. Vielleicht fühlst du dich sicher genug, um deine Wünsche direkt zu formulieren – aber dein:e Partner:in nicht. Und gleichzeitig kann nicht jede:r Partner:in zwischen den Zeilen lesen. 

Puh, ganz schön viele Fallstricke auf dem Weg zum Gipfel der Ekstase, nicht wahr? Ich denke, dass die goldene Mitte hier, wie so oft, in der Mischung liegt. Vielleicht teaserst du deinen Wunsch gefühlvoll an, um danach direkt zu sagen, was du genau willst. Im “schlimmsten” Fall wechselt ihr einfach von Theorie in die Praxis und du zeigst es deine:r Partner:in am lebenden Objekt. 

Manchmal führt aber auch tatsächlich kein Weg an einer direkten Konversation vorbei. Dann nämlich, wenn es um Zustimmung, Grenzen oder Sicherheit geht, wie beispielsweise bei Analsex oder BDSM


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