Was dein Mindset mit deinen Beziehungen zu tun hat

Um den perfekten Partner zu finden, brauchst du das richtige Mindset und eine gute Gelegenheit. Ein spannendes und komplexes Thema, dem sich unsere Autorin angenommen hat.

Wenn ich mich an mein Single-Ich zurück erinnere… Puh. Wie viele Stunden ich damit verbracht habe, nach links oder rechts zu swipen. Wie viel Zeit ich vor dem Spiegel investiert habe, immer in der Hoffnung, dass dieses Match vielleicht Mister Right werden könnte. Und wie groß jedes Mal die Enttäuschung war, wenn ich feststellte, dass es einfach mal wieder nicht funkt. Wie sehr ich an mir gezweifelt habe, ob meine Ansprüche zu hoch sind oder ich mich “einfach nicht so anstellen” müsste… 

Rückblickend betrachtet, hätte ich einen Gang zurückschalten sollen. Zeit in mich selbst und meine Beziehung zu mir selbst investieren sollen. Aber hinterher ist man bekanntlich immer schlauer. Als ich also gefragt wurde, ob ich über Liebesglück und Mindset schreiben möchte, konnte ich nur zustimmen. Ist ja schließlich genau mein Thema. Was also braucht es, um den perfekten Partner zu finden? 

Kurz gesagt, brauchst du das richtige Mindset und eine gute Gelegenheit. Klingt ja easy? In Wahrheit ist das Thema zu gleichen Teilen komplex wie hochspannend. Ich habe mich also an die Recherche gemacht und ich bin auf spannende Erkenntnisse gestoßen, die mir gerne damals hätte jemand sagen können. Diesen Job übernehme ich nun, damit dir ein ähnlicher “Leidensweg” erspart bleibt. 

Bye Bye, Baby 

Tatsächlich scheitern die meisten Beziehungen bereits im Anfangsstadium. Stundenlanges Überlegen, wie ich nun möglichst locker flockig auf seine Nachricht antworte – total entspannt natürlich – und dann die Magenkrämpfe, wenn seine Antwort nicht direkt kommt. Kommt dir das bekannt vor? Tatsächlich schießen wir oft über das Ziel hinaus, wenn wir krampfhaft versuchen, vom Anderen gemocht zu werden. 

Aber ich kann dich beruhigen: Jede Beziehung endet. Klingt hart? Nun, diese Erkenntnis kann entweder befreiend oder schmerzhaft auf dich wirken, aber tatsächlich eben auch deine Rettung sein. Denn, wenn wir uns erst einmal bewusst machen, dass nichts für immer ist, nimmt uns das den Druck, krampfhaft festzuhalten. Zumindest mir. Denn selbst wenn deine Beziehung hält, bis dass der Tod euch scheidet, so steht auch dieses Ende dennoch bereits fest. Von Scheidung oder Trennung (Stichwort: Scheidungsquote 2019: 35,8%) ganz zu schweigen. 

Die Angst verlassen zu werden ist durchaus nachvollziehbar und auch mir nicht fremd. Auch in meiner jetzigen Beziehung nicht. Vermutlich werde ich mich auch hiervon niemals frei machen können. Aber ich kann es sehen, akzeptieren und in einem gesunden Maß leben. Unsere Beziehung ist eben nicht perfekt. Und das ist auch gut so. 


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