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Warum eine Reise ins Unbekannte gleichzeitig ein Rezept zum Verlieben ist

Ein Spontantrip ohne Plan und Ziel: Was für einige wie eine harte Bewährungsprobe klingt, ist eines der besten Mittel, um aus der Beziehungsroutine auszubrechen. Erinnern wir uns zurück an die Schmetterlinge im Bauch, als wir frisch verliebt gemeinsam die Welt entdeckten: Wie wunderbar überraschend und aufregend doch alles war! Mit einer Reise ins Unbekannte reichen wir dem Zufall wieder die Hand und holen uns das freie Lebensgefühl zurück in die Beziehung

Das Kribbeln beim ersten Kennenlernen, der erste Kuss, die ersten Ferien zu zweit, die erste gemeinsame Wohnung. Alle Sinne voll geschärft und die Augen offen für das Neue. Die sinnliche Art, wie sie ihren Kaffee trinkt. Die Tollpatschigkeit, mit der er den Tisch deckt. Das Lächeln, welches sie beim Aufwachen trägt. Der Stolz, mit dem er sie bei seinen Kollegen vorstellt. Es waren die kleinen Dinge, die unsere volle Aufmerksamkeit genossen. Das Banale, das uns ein breites Lächeln auf die Lippen zauberte und unsere Augen zum Funkeln brachte.

Die Krux: Das Neue ist nur beim ersten Mal neu. Mit den Erfahrungen steigen auch die Erwartungen. Wir sind enttäuscht, wenn etwas außerplanmäßig läuft. Und bald haben wir auch den Blick für die banalen Freuden des Alltags verloren. Herzlich willkommen in der Routine! Das ist bestimmt nicht nur schlecht, denn Planung und Gewohnheiten geben uns auch eine angenehme Sicherheit. Doch zu viele starre Regeln mauern unseren Geist ein und oft verteidigen wir diese Engstirnigkeit auch noch – gefährlich! Vor allem, weil sich das Leben sowieso nie komplett planen lässt und nichts sicherer ist als die Aussicht auf Unvorhergesehenes. Lassen wir also den Zufall wieder vermehrt in unser Leben! Denn wie John Lennon einst so schön sagte: „Life is what happens while you are busy making other plans.“

Eine Welt, in der Menschen nur noch ihren spontanen Trieben nachgehen würden, wäre wahrscheinlich auch kein besserer Ort. Etwas mehr Ungezwungenheit tut uns jedoch allen gut. Tut jeder Beziehung gut. Im Endeffekt ist aber alles eine Frage des Willens: Man muss mutig und spontan sein wollen. Oder vielleicht auch: Man muss verliebt sein wollen! Und es tun! Wenn wir uns dies immer wieder leisten, erlangen wir auf lange Sicht mehr Reichtum als mit allen Plänen zusammen.

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Über den Autor/die Autorin

Christoph Anrig

Christoph ist Geschäftsführer des Spontanreise-Anbieters bbacksoon.com. Er selbst liebt es Neues zu entdecken und aus der Komfortzone auszubrechen. Ganz nach dem Motto: Planung gibt Sicherheit, Spontanität macht glücklich. Paare und Einzelreisende berichten ihm von Erlebnissen und Erfahrungen auf ihrer Reise ins Unbekannte. Die Geschichten sollen auch ermutigen, selbst den Schritt ins Unbekannte zu wagen und so aus der Komfortzone auszubrechen.