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Warum ein (nicht ganz so) attraktiver Partner glücklicher macht

Zwei Studien bestätigen eine steile These: Ist ER attraktiver als SIE führt das oft zu Stress, Unzufriedenheit und schlechter Stimmung. Andersherum funktioniert es wesentlich besser. Sie ist entspannt und er legt sich voll ins Zeug, um sie glücklich zu machen

Wenn zwei Menschen sich für länger zusammentun wollen, fischen sie dazu meist unbewusst in der eigenen Liga – es sei denn, sie sind männlich und reich. Wenn sich Frauen dagegen mit einem optisch weniger ansprechenden Partner einlassen, mag das zwar mitunter auch finanziell motiviert sein. Dieses Beuteschema ist aber auch in anderer Hinsicht schlau. So belegen zwei unterschiedliche Studien, dass ein weniger attraktiver Partner Frauen wesentlich glücklicher macht.

Kein Druck zu optischer Optimierung

So trägt ein weniger attraktiver Partner zu einer entspannteren Lebenshaltung bei. Anders ausgedrückt: Ist der Partner attraktiver als die Frau, fühlt sich diese unter Druck gesetzt, permanent an ihrer eigenen Attraktivität zu tunen. Strenge Diäten, exzessiver Sport oder sogar ein gestörtes Essverhalten stressen diese Frauen erwiesenermaßen deutlich mehr als Frauen mit weniger ansehnlichen Lovern. Was im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass letztere alle zufrieden mit ihrem Körper sind und sich permanent mit Schokolade auf dem Sofa rekeln. Aber ihr Aussehen stresst sie nicht so sehr und das Verhältnis zum eigenen Körper ist entspannter.

Entspannung statt Eifersucht

Insbesondere bei nicht allzu ausgeprägtem Selbstbewusstsein macht es Sinn – und das Leben einfacher –, wenn der Partner nicht geraden mit Model-Genen gesegnet ist. Ständig auf der Hut zu sein vor potentiellen Abwerbemanövern ist definitiv stressig. Selbst wenn diese nur im Kopf stattfinden. Latente Eifersucht ganz sicher nicht gesund – weder für das Selbstwertgefühl, noch für die Beziehung. Auch das ständige Gefühl, dem Partner optisch nicht das Wasser reichen zu können, zahlt nicht wirklich auf Ausgeglichenheit, Zufriedenheit und Entspannung ein.

Er gibt alles (wenn sie schöner ist als er)

Außerdem haben die Wissenschaftler derselben Studie herausgefunden, dass weniger attraktive Partner sich für die Frau deutlich mehr ins Zeug legen als die Schönlinge dieser Welt. So kam heraus, dass die optisch weniger einnehmenden Männer ihre Herzdamen öfter mit Geschenken verwöhnten, im Haushalt mehr mithalfen und sich im Bett ganz besondere Mühe gaben. So ist diese Spezies nicht nur besonders engagiert, sondern investiert auch noch mehr Zeit in die Beziehung – als Männern, denen an jeder Ecke weibliche Aufmerksamkeit zuströmt.

Er ist ruppig und unkooperativ (wenn er schöner ist als sie)

Eine andere Studie amerikanischer Sozialpsychologen konnte sogar aufzeigen, dass Männer, die attraktiver sind als ihre Partnerin, häufiger unzufrieden mit der Beziehung sind. Was ihrem Umgangston nicht gerade zum Vorteil gereicht. So ist dieser ruppiger und das Verhalten dieser Männer weniger kooperativ als bei optisch nicht ganz so ansprechenderen Partnern.

Deren Umgangston wurde als liebevoller wahrgenommen und deren Beziehungen allgemein als harmonischer analysiert. Außerdem signalisierte der weniger attraktive Mann seiner schöneren Partnerin immer wieder Unterstützung. Angeblich, weil er weiß, dass er mehr bekommen hat, als ihm zusteht. Während die Schönlinge insgeheim glaubten, sie hätten eigentlich etwas Besseres verdient.

Schönheit entsteht im Auge des Betrachters

Aber was heißt eigentlich „attraktiv“? Nach welchen Maßstäben will hier allgemeingültig gemessen werden? Alle Damen, denen nun vielleicht gerade ein Riesenschreck durch die Glieder fährt, seien hoffentlich hiermit getröstet: Selbst wenn Sie meinen, dass Ihr Partner besser aussieht als Sie – vielleicht sieht er das ja ganz anders?

Findet sich selber vielleicht zu lang oder füllig, mit zu großer Nase oder zu schnell verschwindendem Haar? Und sieht die vermeintlichen optischen „Schwachstellen“ seiner Partnerin gar nicht. Weil er überzeugt ist, die Schönste von allen abgekriegt zu haben (sich aber hütet, das laut zu sagen). Und SIE muss gar keine Abstriche machen, weil sie ihren #Dadbod viel authentischer und deswegen attraktiver findet als einen aalglatten Schönling.

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Über den Autor/die Autorin

Kirsten Schwieger

Kirsten Schwieger ist freiberufliche Journalistin und findet, dass auch Mutterliebe die Hormone ganz schön zum Tanzen bringt.