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Rosen oder Diamanten? Was Frauen zum Valentinstag tatsächlich wollen

Unsicher, was sich Ihre Liebste wünscht? beziehungsweise hat Umfragen und Studien gesammelt, damit Ihr Valentinstag perfekt wird

Nicht wenige Männer vermuten, der Valentinstag sei eine Erfindung der Blumenhändler. Sie liegen gar nicht so falsch. Denn in den 50ern bewarben Floristen in Deutschland den Valentinstag als „Tag der offenen Herzen“ und brachten damit den Gedenktag für den am 14.2. 269 enthaupteten Bischof Valentin von Terni zu uns. Obowhl: eigentlich hatten die alten Römer ihn bereits gekannt. Sie verkuppelten bei den Lupercalien Männer und Frauen, was einige der besetzen Völker in verschiedensten Variationen übernahmen. Entweder ging es vorrangig darum, die Liebe des Lebens erst einmal kennenzulernen oder dass Liebende Zeichen ihrer Zuneigung austauschten.

Aber lassen Sie uns ehrlich sein: es waren vor allem die Männer, die hier in der Pflicht standen (und stehen). Solche kleinen Aufmerksamkeiten waren bei einigen Blumen aus dem eigenen Garten, bei anderen Gebäck oder selbst gefaltete oder bemalte Karten. Soweit also die Klassiker.

Der Einfluss des US-amerikanischen Dating-Zirkus hat jedoch im letzten Jahrzehnt zu einer zunehmenden Kommerzialisierung des Valentinstags geführt. In den Fußgängerzonen werben heute wirklich alle, vom Küchenmaschinenhersteller über die unverzichtbaren Parfümerie-Ketten bis zum Discount-Mode-Filialisten, mit Herzen als Aufkleber, Flyer, Luftballons, Poster, Leuchtreklame, Maskottchen und verliebt blickenden Paaren. Städtereisen, Restaurantbesuche, Kinosondervorführungen und Tantra-Workshops stehen auf dem Programm. Manchem Mann (und auch mancher Frau) ist das zuviel und er oder sie aktiviert das Notfall-Rückzug-Programm. Die beste Reaktion auf einen Zustand, den man nicht ändern kann, ist die eigene Haltung zu ändern und das Beste daraus zu machen.

Und das beste Geschenk ist (sagen die Kollegen von The Science of Relationships):

Ein Diamantring!

30 Prozent der befragten Frauen halten es wie Marilyn: selbst wenn der Mann nicht bleibt, ein Diamant ist unverwüstlich.

Über Platz zwei mit 18 Prozent Zustimmung freuen sich die Floristen: Ein Strauß Blumen (bevorzugt: rote Rosen)

Platz drei für die Handwerker und Hobbykeller-Bastler: Eine Karte (am besten selbst gemacht)

Und was ist mit der Notlösung Sex, wenn die Pralinen ausverkauft und die Floristen bereits geschlossen hatten? „Liebling, ich schenke mich!“ wurde mit nur zwei Prozent Zustimmung abgestraft und der Stimmungsaufheller zur Notlösung, sexy Wäsche oder Toys, konnte nur noch bei einem Prozent Begeisterung wecken. Der Grund hierfür könnte sein, dass bei einem Diamantring Sex sowieso auf dem Menü stünde und in Vorfreude darauf das Outfit längst gekauft war.

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Wenn man sich nun noch eine Umfrage ansieht, in welcher Situation das Valentinstagsgeschenk überreicht werden sollte, wird die perfekte Abendplanung noch klarer:

  • 65 Prozent wünschen sich die Übergabe zuhause und als Auftakt des Valentinstags.
  • 33 Prozent würden den Diamantring auch in der Öffentlichkeit annehmen.
  • Und 2 Prozent möchten am Arbeitsplatz vor den Kollegen von einem Valentine-Singogram blamiert werden.

Bleibt die Frage: Was soll der Spaß denn kosten?

Mit einem Geschenk um die 50€ liegen Sie prima. Die Spanne reicht von einer Erwartungshaltung von 25 € bis tatsächlich ausgegebenen 150 €.

Sie wollen zu Recht wissen: wie geht das auf mit dem Diamantring?

Wir haben keine Ahnung. Sagen Sie es uns. Bitte. Vielleicht fragen Sie auch einfach Ihren Partner und entscheiden gemeinsam, wie Sie den Valentinstag verbringen und gestalten möchten. Damit liegen Sie zumindest bei 70 Prozent der Befragten richtig, die sagen nämlich: beide Partner sollten diesen Tag planen. (27 Prozent sagen der Mann und nur zwei Prozent sehen die Frau in der Pflicht.)

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Was uns zur wirklich letzten Umfrage bringt: Wann misslingt der Valentinstag garantiert?

  • 17 Prozent: Bei einem schlechten ersten Date
  • 20 Prozent: Alleine
  • 63 Prozent: In einer miesen Beziehung

Damit sind wir wieder am Beginn unserer kleinen Umfrage-Umschau: es liegt an Ihnen, Ihrer Fantasie und Ihrer Großzügigkeit, ob Sie am Ende des Valentinstags Spaß oder ein Problem haben. Und ja, das hatten Sie ohne Studien bereits geahnt, nicht wahr?

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Über den Autor/die Autorin

Eric Hegmann

Liebe macht glücklich. Als CLO (Chief Love Officer) verantwortet er die redaktionellen Inhalte von beziehungsweise. Eric Hegmann ist Paartherapeut und Single-Coach und Autor zahlreicher Bücher über die Liebe. Arbeitsschwerpunkte: Bindungsangst und Verlustangst Warnsignale Beziehung: Gehen oder bleiben? Er bietet erfolgreiche Online Kurse rund um Liebe und Partnerschaft an. Er ist Gründer der Modern Love School. Der Wahlhamburger ist verheiratet und lebt und arbeitet seit 25 Jahren neben der berühmtesten "Liebes-Meile" der Welt: der Reeperbahn.