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Spielen ist nicht nur etwas für Kinder, sondern auch für Paare, findet Jule Blogt, und entdeckte beim gemeinsamen Knobeln, Taktieren und Schummeln ganz neue Seiten an ihrem Herzensmann

Das beste Geschenk, das man in einer Beziehung machen kann, ist Zeit. Gemeinsame Momente, die dafür sorgen, dass zwei Herzen noch mehr zueinander finden können. Doch wie lässt sich diese Zeit zu zweit so gestalten, dass sie zur Festigung einer Beziehung beitragen kann? Ein Kinobesuch oder ein Ausflug ins Schwimmbad sind schön, aber irgendetwas fehlt. Sich mit dem Menschen auseinanderzusetzen, mit dem man sein Leben teilt, ist nämlich gar nicht so leicht, wie gedacht. Unsere Freizeitbeschäftigungen erleben wir meistens eher aneinander vorbei als miteinander. Im Kino schon mal tiefsinnige Gespräche geführt oder während des Bahnenziehens über die gemeinsame Zukunft geplaudert? Eher nicht.

Ich entdeckte ungeahnte Charakterzüge

Auch meinem Herzensmann und mir fiel es mit den Beziehungsjahren zunehmend schwerer, uns wirklich aufeinander zu konzentrieren und bewusst Zeit miteinander zu verbringen. Ein ganz besonderer Abend sollte dies ändern. Gemeinsam saßen wir vor einem viereckigen Ding, das ich schon seit gefühlten Jahrzehnten nicht mehr aus der Schublade geholt hatte: einem Brettspiel. Die Würfel rollten und Zug um Zug stellte sich ein immer lauter werdendes wunderbares Geräusch ein: Lachen.

Wir lachten übereinander, aber meistens zusammen. Schadenfreude und Stolz. Unser geweckter Ehrgeiz, den Sieg zu erringen, brachte ungeahnte Charakterzüge zum Vorschein. Die Fähigkeit meines Freundes, strategische Entscheidungen zu fällen, beeindruckte mich. Während ich eher dem Zufall meine Siegchancen überließ, tüftelte er mit allerlei mathematischem Geschick an den besten Spielzügen, die ihn zum Gewinner machen würden. Dass mein Herzensmann dabei gekonnt schummelte, trug nur zur weiteren Erheiterung bei. Als Erwachsener scheint man verlernt zu haben, was es heißt, sich auf etwas Spielerisches einzulassen, sich auch mal sprichwörtlich „zum Löffel“ zu machen. Das gemeinsame Spiel hatte eine ganz erstaunliche Wirkung: Wir vergaßen die Zeit und damit auch unsere kleineren und größeren Sorgen. Im anstrengenden Alltag war es selten geworden, dass wir so ausgelassen miteinander umgingen. Ich spürte die Leichtigkeit, die ich noch aus Kindheitstagen kannte.

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Über den Autor/die Autorin

Jule Blogt

Jule ist auf der Suche, auf der Suche nach den ganz großen Gefühlen. Sie hat sich mit jeder Faser ihres Körpers der Liebe verschrieben. "Ist das Liebe, oder kann das weg?", fragt sie sich jeden Tag aufs Neue. Zu welchen Ergebnissen sie dabei kommt, beschreibt sie auf ihrem Blog juleblogt.de