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Bei den Eltern um die Hand der Tochter anhalten – old school oder ein absolutes Muss?

Bei der Frage, ob man vor dem Heiratsantrag bei den Eltern seiner Liebsten vorsprechen sollte, scheiden sich die Geister. Unser Autor Sascha Grimm hat dazu eine ganz klare Meinung

Mitte/Ende 20, Anfang 30 kommt man langsam aber sicher in ein Alter, in dem man den Themen Hochzeit, Antrag, Nestbau und Familiengründung nicht mehr aus dem Weg gehen kann. Die Einschläge kommen näher, wie man so schön sagt. Allein in den letzten zwei Jahren war ich bestimmt auf sieben Hochzeiten – tja, und leider auch auf einer Scheidungsparty, wenn man es genau nehmen möchte.

Das Thema Hochzeit ist also allgegenwärtig – und ja, das ist auch bei uns Männern so. Klar, wenn wir uns in der Jungs-Runde über den Bund fürs Leben unterhalten, geht es nicht wirklich um Blumendeko, Frühlingsfarben und mehrstöckige Torten mit Wunderkerzen. Aber es geht zum Beispiel um den alles entscheidenden Moment, ohne den eine Hochzeit gar nicht stattfinden würde: um den Antrag!

Der Antrag ist Männersache

Leider! Denn sagen wir es, wie es ist: Es wird von uns Männern immer noch erwartet, diesen Move zu machen. Egal, wie emanzipiert unsere Gesellschaft ist. Der Antrag wird vom Mann gemacht – schluss, aus, fertig. Dabei haben wir beim Antrag definitiv alle die Hosen voll. Und zwar bis oben hin, so viel ist mal klar. Wo mache ich den Antrag, wann ist der beste Zeitpunkt, wie setze ich mich von all den Anträgen ihrer bereits verheirateten Freundinnen maßgeblich ab – und natürlich: Wird sie auch wirklich ja sagen? Ich sage Ihnen, für einen Mann bedeutet dieser Moment im Leben maximalen Stress. So viel Druck kennen wir sonst nur aus Job-Meetings mit der Chefetage.

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Über den Autor/die Autorin

Sascha Grimm

Sascha Grimm ist Mitte Dreißig und liebt seine Heimat, den Norden. Er ist Serien-Junkie, mag Sport, Theater und natürlich: Frauen. Er schreibt für ein Online-Magazin und arbeitet als Grafiker in einer Kreativagentur.